Südafrika — Streit um Dalai Lama: Friedenskonferenz abgesagt (Mit Petition)

Die Welt, 24.3.09
Aus Pro­test gegen die ableh­nende Hal­tung der süd­afri­ka­ni­schen Regie­rung gegen­über dem Dalai Lama haben die Orga­ni­sa­to­ren einer Frie­dens­kon­fe­renz die Ver­an­stal­tung im Kap-Staat abgesagt.

Das ursprüng­lich für die­sen Frei­tag ange­setzte Tref­fen sollte im Gast­land der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 die eini­gende Kraft des Sports bei der Über­win­dung von Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus demons­trie­ren. Sie sei nun auf unbe­stimmt Zeit ver­scho­ben. China, das nach Ansicht von Beob­ach­tern hin­ter der Absage steht, lobte die süd­afri­ka­ni­sche Regie­rung am Diens­tag für ihr Verhalten.

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Außen­amts­spre­cher Qin Gang erklärte: «China wider­setzt sich mit Bestimmt­heit jedem Land, das offi­zi­ell Kon­takt mit dem Dalai Lama auf­nimmt oder seine sezes­sio­nis­ti­schen Akti­vi­tä­ten unter­stützt oder ihnen eine Platt­form lie­fert.» Sein Land klat­sche dage­gen Län­dern Bei­fall, die sich der neben der Aner­ken­nung der Ein-China-Politik der «Unab­hän­gig­keit Tibets wider­set­zen». Wört­lich meinte er: «Das wahre Gesicht des Dalai Lama als ein Sezes­sio­nist und Heuch­ler wird von mehr und mehr Län­dern und Völ­kern die­ser Welt anerkannt.»

Die Hal­tung der Regie­rung am Kap hatte welt­weit Empö­rung und Ableh­nung aus­ge­löst sowie zu Konferenz-Absagen und ver­ein­zel­ten Boykott-Aufrufe geführt. Die natio­nale Lob­by­gruppe «Freunde Tibets» hatte die Fuß­ball­teams aus Nor­we­gen und Süd­afrika auf­ge­for­dert, ihr Benefiz-Spiel am Sams­tag im neuen WM-Stadion in Rus­ten­burg aus Pro­test zu strei­chen. Am Vor­tag hat­ten die Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger Fre­de­rick Wil­lem de Klerk sowie Erz­bi­schof Des­mond Tutu und das nor­we­gi­sche Nobel­ko­mi­tee ihre Betei­li­gung abgesagt.

Im eige­nen Lande spra­chen Kom­men­ta­to­ren von einem Aus­ver­kauf der Werte, für die das demo­kra­ti­sche Süd­afrika steht. Obwohl die Regie­rung behaup­tete, sie habe ihre Ent­schei­dung ohne Druck von außen getrof­fen, hatte ein Mit­ar­bei­ter der chi­ne­si­schen Bot­schaft eine Ein­fluss­nahme sei­ner Regie­rung zuge­ge­ben. Der Kap-Staat stellt rund 21 Pro­zent des chi­ne­si­schen Han­dels auf dem Kontinent.

Der Enkel von Süd­afri­kas Ex-Präsident Nel­son Man­dela, Mandla Man­dela, erklärte als Mit­glied des Orga­ni­sa­ti­ons­aus­schus­ses: «Die Ver­wei­ge­rung eines Visums für den Dalai Lama durch die Regie­rung befleckt wirk­lich unsere Demokratie-Bemühungen.» Es sei unfair, wenn die Regie­rung wenige Tage vor Kon­fe­renz­be­ginn das Visum ver­wei­gere, da sie schon seit Novem­ber 2008 dar­über infor­miert gewe­sen sei. Die Regie­rung hatte das Visum mit der Begrün­dung ver­wei­gert, dass eine Teil­nahme des im Exil leben­den geist­li­chen Ober­haupts der Tibe­ter nicht im Inter­esse des Staa­tes sei. Sein Besuch lenke nur vom Welt­in­ter­esse an Süd­afri­kas WM-Vorbereitungen ab.

Die Presse (A), 25.3.09: Süd­afrika: China sorgt für Image-Desaster

Pre­to­ria ließ Dalai Lama nicht ins Land – Groß­kon­fe­renz geplatzt.

JOHANNESBURG (Reu­ters, red.). Eine Ende die­ser Woche geplante Kon­fe­renz in Süd­afrika als Vor­be­rei­tung zur Fußball-WM 2010 endete mit einem Image-Desaster für die Regie­rung in Pre­to­ria. Zu der Kon­fe­renz war neben ande­ren Frie­dens­no­bel­preis­trä­gern auch der Dalai Lama, das geist­li­che Ober­haupt der Tibe­ter, gela­den. Doch dann ver­wei­gerte ihm Süd­afri­kas Regie­rung ein Ein­rei­se­vi­sum. Dar­auf­hin hagelte es Pro­teste und Boy­kott­auf­rufe – und am Diens­tag sag­ten die Orga­ni­sa­to­ren die Kon­fe­renz ab.

Die für Frei­tag und Sams­tag in Johan­nes­burg geplante Kon­fe­renz sollte mit Betei­li­gung des Dalai Lama sowie der süd­afri­ka­ni­schen Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger Nel­son Man­dela, Fre­de­rik Wil­lem de Klerk und Des­mond Tutu die Frage erör­tern, was Fuß­ball zur Über­win­dung von Ras­sis­mus und Frem­den­hass bei­tra­gen könne. Doch plötz­lich war der süd­afri­ka­ni­schen Regie­rung der Tibe­ter nicht mehr will­kom­men. Begrün­dung des Prä­si­den­ten­spre­chers Thabo Masebe: „Ein Besuch des Dalai Lama würde nur die Auf­merk­sam­keit weg von Süd­afrika hin zu Tibet-Fragen lenken.“

Ein welt­wei­ter Auf­schrei war die Folge. „Ich bin beküm­mert und erschüt­tert“, erklärte Erz­bi­schof Tutu, „scham­los haben wir uns dem chi­ne­si­schen Druck gebeugt.“ Geir Lun­destad vom nor­we­gi­schen Nobel­ko­mi­tee sagte: „Es ist ent­täu­schend, dass Süd­afrika, dem von der Welt so viel Soli­da­ri­tät ent­ge­gen­ge­bracht wurde, diese Soli­da­ri­tät nicht ande­ren wei­ter­ge­ben will.“

Tutu, de Klerk und das Nobel­ko­mi­tee sag­ten ihre Teil­nahme an der Kon­fe­renz ab. Auch die Hollywood-Stars Char­lize The­ron und Mor­gan Free­man wur­den zum Boy­kott auf­ge­for­dert. Nun zog das Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee die Not­bremse: lie­ber keine Kon­fe­renz als eine ohne Prominenz.

Prä­si­dent Mbeki ließ eis­kalt lügen

Prä­si­den­ten­spre­cher Masebe hatte geleug­net, dass die Ver­wei­ge­rung der Ein­reise für den Dalai Lama auf Druck Pekings hin erfolgte. Er wurde von Dai Bing, Spre­cher der chi­ne­si­schen Bot­schaft in Pre­to­ria, prompt wider­legt: Selbst­ver­ständ­lich habe Peking dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ein Besuch des Dalai Lama den bila­te­ra­len Bezie­hun­gen sehr scha­den könne. Und in Peking rich­tete Außen­amts­spre­cher Qin Gang eine War­nung an jede Regie­rung, die „offi­zi­elle Kon­takte mit dem Dalai Lama unter­hält oder ihm eine Platt­form für seine spal­te­ri­schen Akti­vi­tä­ten bietet“.

All­ge­meine Zei­tung Nami­bia, 24.3.09: Ein­rei­se­ver­bot für Dalai Lama

Süd­afrika ver­wei­gert geist­li­chem Ober­haupt der Tibe­ter Visum – Beob­ach­ter: Angst um Bezie­hun­gen zu China.

Ein Jahr vor der Fuß­ball WM 2010 manö­vriert sich das Gast­ge­ber­land Süd­afrika inter­na­tio­nal immer wei­ter ins Abseits. Nach der jah­re­lan­gen Unter­stüt­zung für Sim­bab­wes Dik­ta­tor Robert Mugabe hat die süd­afri­ka­ni­sche Regie­rung nun völ­lig über­ra­schend dem Dalai Lama die Ein­reise verwehrt.

Kapstadt/Pretoria — Das geist­li­che Ober­haupt der Tibe­ter wollte am Frei­tag gemein­sam mit ande­ren Frie­dens­no­bel­preis­trä­gern an einer von der süd­afri­ka­ni­schen Fuß­ball­liga PSL orga­ni­sier­ten Kon­fe­renz teil­neh­men. Dabei sollte mit Blick auf die Fußball-WM in Süd­afrika im nächs­ten Jahr auch über den Bei­trag des Sports zur Völ­ker­ver­stän­di­gung und zur Über­win­dung des Ras­sis­mus dis­ku­tiert wer­den. Inzwi­schen hat das Büro des Dalai Lama bestä­tigt, dass die­ser nun nicht mehr nach Süd­afrika kom­men werde.
Ein Spre­cher von Süd­afri­kas Prä­si­dent Kga­lema Mot­lan­the recht­fer­tigte das Ein­rei­se­ver­bot ges­tern damit, dass gegen­wär­tig „nicht der rich­tige Zeit­punkt für einen sol­chen Besuch“ sei. Offen­bar möchte Süd­afrika seine sehr engen Bezie­hun­gen zu China nicht gefähr­den. Ein Mit­glied der Regie­rung am Kap bestä­tigte dies ges­tern auch gegen­über der Wirt­schafts­zei­tung „Busi­ness Day“. Süd­afrika werde nichts unter­neh­men, was seine guten Bezie­hun­gen zu Peking unter­mi­niere. Die Kapre­pu­blik ist der mit Abstand wich­tigste Part­ner der Chi­ne­sen in Afrika und für etwa 20% deren Han­dels mit dem schwar­zen Kon­ti­nent ver­ant­wort­lich.
In der Zivil­ge­sell­schaft stieß das Ein­rei­se­ver­bot auf Empö­rung. Der Kap­städ­ter Erz­bi­schof und Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger Des­mond Tutu erklärte, dass er über das Ein­rei­se­ver­bot bestürzt sei. Er selbst werde unter den Umstän­den nicht an der Kon­fe­renz teil­nah­men. Der Kir­chen­füh­rer ver­ur­teilte das Ver­hal­ten des Afri­ka­ni­schen Natio­nal­kon­gress (ANC) als „schänd­lich“. Aller­dings stehe es in Ein­klang mit Süd­afri­kas ver­hee­ren­dem Auf­tritt im UN-Sicherheitsrat im letz­ten Jahr, sagte Tutu. Die Kapre­pu­blik hatte damals mehr­fach die Ver­ur­tei­lung von Unrecht­re­gi­men in Sudan, Sim­babwe, Iran oder Burma ver­hin­dert und war statt­des­sen immer wie­der hin­ter China ein­ge­schwenkt. „Wir beu­gen uns scham­los dem Druck der Chi­ne­sen. Ich bin bestürzt und schäme mich für mein Land“ zürnte Tutu ges­tern in Kali­for­nien, wo er sich gerade auf­hält.
Neben Tutu haben auch der frü­here süd­afri­ka­ni­sche Prä­si­dent und Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger Fre­de­rik Wil­lem De Klerk und eine Reihe ande­rer gela­de­ner Preis­trä­ger erklärt, ihre Kon­fe­renz­teil­nahme unter den Umstän­den zu über­den­ken. Auch die süd­afri­ka­ni­sche Fuß­ball­liga PSL, die die Ein­la­dun­gen aus­ge­spro­chen hatte, zeigte sich ver­blüfft. „Es gab für die PSL kei­nen Grund, die Regie­rung im Vor­aus über die Ein­la­dun­gen zu infor­mie­ren wie diese nun gel­tend macht. Wir haben nichts mit Poli­tik am Hut“, sagte PSL-Chef Kje­til Siem.
Die Lage in Tibet ist der­zeit ange­spannt. Am 10. März hatte sich die Nie­der­schla­gung des tibe­ti­schen Auf­stands zum 50. Mal gejährt, in des­sen Folge der Dalai Lama damals ins indi­sche Exil geflo­hen war. Erst am Sonn­tag war es in China zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Tibe­tern und chi­ne­si­schen Sicher­heits­kräf­ten gekom­men. Nach einem Angriff auf eine Poli­zei­wa­che in einem von vie­len Tibe­tern bewohn­ten Gebiet im Nord­wes­ten des Lan­des nahm die chi­ne­si­sche Poli­zei fast hun­dert tibe­ti­sche Mön­che fest. Wie die amt­li­che Nach­rich­ten­agen­tur Xin­hua berich­tete, wur­den bei den Aus­schrei­tun­gen meh­rere Men­schen leicht verletzt.

Von Wolf­gang Drechsler

Süd­afri­kas Prä­si­dent brüs­kiert den Dalai Lama: Visum für Besuch einer Frie­dens­kon­fe­renz nach Druck Chi­nas abgelehnt

Der Stan­dard (A), 22.3.09: Kon­tro­verse um Dalai Lama Johan­nes­burg — Eine poli­ti­sche Kon­tro­verse um eine Ein­la­dung an den Dalai Lama über­schat­tet eine geplante Kon­fe­renz des Gast­ge­ber­lan­des der nächs­ten Fußball-Weltmeisterschaft, Süd­afrika. Dem im Exil leben­den geist­li­chen und welt­li­chen Ober­haupt der Tibe­ter ist nach Medi­en­be­rich­ten unter chi­ne­si­schem Druck ein Visum für Süd­afrika abge­lehnt wor­den. Ein Mit­ar­bei­ter der chi­ne­si­schen Bot­schaft in Süd­afrika, Dai Bing, bestä­tigte der Sonn­tag­sei­tung “Sun­day Inde­pen­dent”, seine Regie­rung habe die Süd­afri­ka­ner in dem Zusam­men­hang vor einer Belas­tung der bila­te­ra­len Bezie­hun­gen gewarnt.

Dalai Lama mit Desmond Tutu

Dalai Lama mit Des­mond Tutu

Frie­dens­kon­fe­renz Der Dalai Lama war nach den Berich­ten vom WM-Organisationskomitee zu einer zwei­tä­gi­gen Frie­dens­kon­fe­renz am kom­men­den Frei­tag nach Süd­afrika ein­ge­la­den wor­den. An der Kon­fe­renz sol­len unter ande­rem auch der süd­afri­ka­ni­sche Erz­bi­schof Des­mond Tutu und der frü­here Prä­si­dent Fre­de­rick Wil­lem De Klerk teil­neh­men. Obwohl die Orga­ni­sa­to­ren eine Ein­la­dung an den Dalai Lama bestä­tig­ten, wurde dies vom Außen­mi­nis­te­rium demen­tiert. “Es gibt keine Ein­la­dung”, sagte ein Minis­te­ri­ums­spre­cher. Sowohl Tutu als auch De Klerk droh­ten für den Fall einer dau­er­haf­ten Visa-Verweigerung für den Dalai Lama mit einer Absage ihrer Teil­nahme an der Kon­fe­renz. (APA/dpa) Süd­deut­sche Zei­tung, 23.3.09: Süd­afrika stößt den Dalai Lama vor den Kopf Dalai Lama von Frie­dens­kon­fe­renz in Süd­afrika aus­ge­schlos­sen Der Dalai Lama darf nicht an einer hoch­ran­gi­gen Frie­dens­kon­fe­renz in Süd­afrika teil­neh­men. Es sei nicht der rich­tige Zeit­punkt für einen sol­chen Besuch, erklärte ein Spre­cher von Prä­si­dent Kga­lema Mot­lan­the und ver­wies dabei auf die Bedeu­tung guter Bezie­hun­gen zu China. Die Ent­schei­dung sei den Orga­ni­sa­to­ren der Kon­fe­renz schon im ver­gan­ge­nen Monat mit­ge­teilt wor­den. Bei dem Tref­fen soll mit Blick auf die Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft in Süd­afrika im kom­men­den Jahr über den Bei­trag des Sports zur Vol­ker­ver­stän­di­gung und Über­win­dung des Ras­sis­mus dis­ku­tiert wer­den. Ein­ge­la­den sind dazu meh­rere Nobel­preis­trä­ger. Der Dalai Lama, das geist­li­che Ober­haupt der Tibe­ter, wurde für sei­nen gewalt­lo­sen Kampf gegen China 1989 mit dem Frie­dens­no­bel­preis ausgezeichnet.

Brief an Süd­afri­ka­ni­sche Bot­schaft verfassen:

S.E. Bot­schaf­ter Konji Sebati
Bot­schaf­ter der Repu­blik Süd­afrika in der Schweiz
Sehr geehr­ter Herr Bot­schaf­ter, Eure Exzel­lenz,
mit gro­ßer Bestür­zung habe ich zur Kennt­nis genom­men, dass Ihr Land dem 14. Dalai Lama keine Ein­rei­se­ge­neh­mi­gung für die Teil­nahme an einer Kon­fe­renz von Frie­dens­no­bel­preis­trä­gern in Süd­afrika ertei­len will. Berich­ten zufolge schließt die süd­afri­ka­ni­sche Regie­rung eine sol­che Visaer­tei­lung über­dies bis zur Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft 2010 aus. Die Kon­fe­renz ist dem Ver­neh­men nach inzwi­schen ver­scho­ben wor­den.
Ihr Land beugt sich damit dem Druck der chi­ne­si­schen Regie­rung, die den Dalai Lama, der 1989 für sein fried­li­ches Ein­tre­ten für eine Lösung in Tibet den Frie­dens­no­bel­preis erhal­ten hat, und die berech­tig­ten Anlie­gen der Tibe­ter in der inter­na­tio­na­len Öffent­lich­keit aus­gren­zen und an den Rand drän­gen will. Dies obwohl der Dalai Lama aner­kann­ter­ma­ßen für Frie­den und Gerech­tig­keit, nicht nur in sei­nem Land ein­tritt.
Erz­bi­schof Des­mond Tutu hat das Ver­hal­ten Ihrer Regie­rung als „schänd­lich“ bezeich­net und führte aus: „Wir beu­gen uns scham­los dem Druck der Chi­ne­sen. Ich bin bestürzt und schäme mich für mein Land“.
Mit die­ser Ent­schei­dung ist das Anse­hen der Repu­blik Süd­afrika in der Welt beschä­digt wor­den. Ich bitte Sie daher drin­gend, sehr geehr­ter Herr Bot­schaf­ter, dar­auf hin­zu­wir­ken, dass der Dalai Lama jetzt und in Zukunft in Ihr Land rei­sen kann. Sie set­zen sich damit ein für fried­li­chen Wan­del und Gerech­tig­keit und somit für Werte, die für ihr eige­nes Land in der jün­ge­ren Geschichte so wich­tig gewe­sen sind.
Mit freund­li­chem Gruss
__________
Rich­ten Sie bitte Ihr Schrei­ben oder E-Mail an fol­gende Adres­sa­ten:
South Afri­can Embassy
Poli­ti­cal Dept.
Alpen­strasse 29
Post­fach
3006 Bern
031 350 13 13

Fax number+41 31 368 17 51 (Ambassador)

bern.​admin@​foreign.​gov.​za

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