Dänen verärgern China mit dem Treffen des Dalai Lama und Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen

Säch­si­sche Zei­tung, 30.5.09:
China ist ver­är­gert über ein Tref­fen des däni­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Lars Løkke Ras­mus­sen mit dem geist­li­chen Ober­haupt der Tibe­ter, dem Dalai Lama. Wie am Sams­tag in Kopen­ha­gen bekannt­wurde, hat das Außen­mi­nis­te­rium in Peking eine ent­spre­chende Erklä­rung über­mit­telt. Ras­mus­sen hatte den Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger am sel­ben Tag zu einem halb­stün­di­gen Gespräch empfangen.

Dänischer Ministerpräsident

Danach erklärte der Dalai Lama, es habe kei­nen Mei­nungs­aus­tausch zu poli­ti­schen Fra­gen gege­ben. Auch Ras­mus­sen erklärte, es habe sich um ein „pri­va­tes Tref­fen“ gehandelt.

In der Erklä­rung des chi­ne­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums hieß es, der Emp­fang des Dalai Lama durch den Regie­rungs­chef „zer­störe die freund­schaft­li­chen Bezie­hun­gen zwi­schen Däne­mark und China“. Der Dalai Lama lebt im indi­schen Exil und gilt als wich­tigs­ter Spre­cher des tibe­ta­ni­schen Wider­stan­des gegen die chi­ne­si­sche Herr­schaft in sei­ner Hei­mat. (dpa)

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