Tibet-Kundgebung mit dem Dalai Lama in Zürich: Dankeschön des GSTF-Präsidenten
Von TB | 21. März 2010 | Kategorie: GSTF, News | 1 Kommentar »Ein grosses Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer vor und an der Kundgebung
Die Solidaritätskundgebung war ein voller Erfolg: Seine Heiligkeit der Dalai Lama hat die Solidaritätsbekundung entgegengenommen und eine
enthusiastische Rede gehalten. Seine Heiligkeit war persönlich sehr angetan von der grossartigen Kulisse.
Die angepeilte Teilnehmerzahl wurde übertroffen.
Den herzlichen Dank, den sehr, sehr viele Menschen bei mir abgegeben haben, möchte ich an Euch alle weiterleiten. Auch mein aufrichtiger Dank an Euch. Ich empfinde eine gewisse Genugtuung für die GSTF, dass
sie diese Herausforderung angenommen und mit der Unterstützung von dem KF, stellvertretend durch Martin Diethelm und Wangpo Tethong, mit Bravour bewältigt hat.
An die vielen Helfer, Moderatoren und Künstler möchte ich auch den Dank des GSTF-Vorstands ausrichten. Ohne deren Einsatz dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.
Nochmals herzlichen Dank,
Euer Tashe Thaktsang
Präsident der GSTF
Unterzeichnen Sie die Petition, die wir im Hinblick auf die Kundgebung lanciert haben.
Medienmitteilung:
«Die Schweiz für Tibet»-Volksempfang für den Dalai Lama Zürich, 20. März 2010 -
Die Gesellschaft Schweizerisch Tibetische Freundschaft (GSTF) hat – wie NZZ am Sonntag in der morgigen Ausgabe berichten wird – am 12. März 2010 ein Gesuch für eine Tibet-Solidaritätskundgebung am 10. April 2010 bei der Stadt Zürich eingegeben. Die Teilnahme des Dalai Lama ist zugesagt. Heute hat GSTF-Vorstandsmitglied Lucius Blattner an einer Grossveranstaltung der Tibeter Gemeinschaft Schweiz/Liechtenstein in der Stadthalle Bülach über die Vorbereitungen informiert. Die mehr als 1000 Anwesenden haben mit lang anhaltendem Applaus auf die Ankündigung reagiert.
Geplant sind Auftritte von Künstlern, Künstlerinnen und Bands aus der Schweiz. Das Motto der Veranstaltung lautet: «Die Schweiz für Tibet – Tibet für die Welt».
Die GSTF hat am 8. März 2010 den Dalai Lama, der sich auf Einladung der Mind & Life Konferenz in Zürich befinden wird, gebeten, an einer öffentlichen Kundgebung in Zürich teilzunehmen.
Er würde damit die Gelegenheit erhalten, der Schweizer Bevölkerung für die seit 50 Jahren währende Gastfreundschaft und Unterstützung zu danken. Der Wunsch der GSTF war es, bei dieser Veranstaltung, die Solidarität der Schweiz gegenüber Tibet auszudrücken. Am 12. März 2010 hat die GSTF bei der Stadt Zürich ein Gesuch für eine Kundgebung eingereicht.Es hat die tibetische Gemeinde in der Schweiz und ihre Freunde dann am 15. März 2010 geschmerzt, zu erfahren, dass es im Rahmen des Besuchs des Dalai Lama im April 2010 zu keinem Treffen der Landesregierung mit dem Dalai Lama kommen wird.
Die GSTF ist enttäuscht darüber, dass der Bundesrat nicht einmal eine Begegnung mit dem Dalai Lama am Rande des Festaktes “Merci Schwiiz” näher geprüft hat. Die Tibeter wollen der Schweiz für 50 Jahre Gastfreundschaft danken und es findet sich kein Bundesrat, der diesen Dank entgegen nimmt. Das ist politisch bedenklich und nur mit dem politischen Druck aus Peking zu erklären. Es ist nicht Ziel, eine Protestveranstaltung gegen die Landesregierung zu organisieren. Mit der Kundgebung soll vielmehr positiv dazu beitragen werden, dass die Regierung ihre Politik in der Tibetfrage überdenkt.
In den vergangenen Jahren hat die Schweizer Bevölkerung immer wieder ihre Solidarität mit Tibet zum Ausdruck gebracht und die Schweizer Regierung aufgefordert, eine aktivere Rolle bei der Durchsetzung der Menschenrechte in Tibet einzunehmen und den Dalai Lama bei seinen Friedensbemühungen zu unterstützen. Im Jahre 2008 haben zum Beispiel über 60000 Menschen in der Schweiz eine entsprechende Petition unterschrieben. Innert kürzester Zeit haben sich nun nach dem Entscheid des Bundesrats Tausende von Menschen im Facebook zusammengefunden, um ihre Solidarität mit Tibet auszudrücken.
Die GSTF ist eine Tibet Unterstützungsgruppe, die 1983 gegründet wurde. Ihre mehr als 2500 Mitglieder sind Schweizerinnen und Schweizer, die sich für Tibet einsetzen. Ihr erster Präsident war Dr. Toni Hagen.
Kontakt: Lucius Blattner, 043 268 00 27 (wird auf Handy umgeleitet)
Website der GSTF www.tibetfocus.com
Weitere Infos zur Mind & Life Konferenz: www.compassionineconomics.org
Medienmitteilung der GSTF als pdf
Dalai Lama will in Zürich an Kundgebung teilnehmen: Oberhaupt der Tibeter möchte für Schweizer Solidarität danken
21. März 2010, NZZ am Sonntag von Stefan Bühler -
Der Dalai Lama will sich an der Kundgebung in Zürich für die Solidarität des Schweizervolks mit Tibet bedanken. An der Kundgebung ist aber auch Kritik am Bundesrat zu erwarten.
Es dürfte einer der Höhepunkte seines mehrtägigen Besuchs in Zürich werden: Am Samstag, 10. April, will der Dalai Lama an einer Kundgebung unter dem Titel «Die Schweiz für Tibet» auftreten. Dies bestätigt das Tibet-Büro in Genf, die offizielle Vertretung des Dalai Lama in Europa: «Seine Heiligkeit wird sich vor allem für die langjährige Solidarität und Unterstützung für Tibet bedanken, die wir vom Schweizervolk spüren», sagt Tenzin D. Sewo, Mitarbeiter des Tibet-Büros.
Organisiert wird die Kundgebung von der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF), die bei der Stadt Zürich ein entsprechendes Kundgebungsgesuch eingereicht hat. Sie erwartet mindestens 3000 Teilnehmer. Es sei davon auszugehen, «dass dieses Gesuch bewilligt wird», sagt Polizeisprecher Reto Casanova. Offen ist noch, wo genau die Veranstaltung stattfinden soll. Laut den Veranstaltern steht der Münsterhof im Vordergrund, wo der Dalai Lama bereits 2005 aufgetreten ist; in Frage kämen aber auch der Platzspitz oder die Landiwiese.
Zwar sei die «Kundgebung nicht in erster Linie dafür gedacht, den Bundesrat zu tadeln», sagt Lucius Blattner, Vizepräsident der GSTF. Vielmehr solle die Bevölkerung die Gelegenheit für eine direkte Begegnung mit dem Dalai Lama erhalten. Dieser tritt in den Tagen zuvor zwar mehrmals auf, jedoch stets in mehr oder weniger geschlossenem Rahmen: am 8. April im Rahmen des Festakts «50 Jahre Tibeter in der Schweiz – Merci Schwiiz», am 11. April im Hallenstadion.
Dass aber kein Bundesratsmitglied Zeit gefunden hat, den Dalai Lama zu treffen, dürfte an der Kundgebung sehr wohl zu Kritik an der Regierung führen: «Das ist bedenklich und nur mit politischem Druck aus Peking zu erklären», sagt Blattner. Und es passe zu den Äusserungen von Micheline Calmy-Rey von letztem Montag: Dort sei die Aussenministerin «auf eigentümliche Weise als Pressesprecherin Chinas aufgetreten», sagt er. Calmy-Rey erklärte in der Fragestunde des Nationalrats, dass China solche Treffen als Ermutigung zum tibetischen Separatismus und folglich als Angriff auf seine Souveränität verstehe. Für Blattner sind solche Äusserungen nicht nur «inhaltlich völlig falsch», sondern auch «ein Zeichen dafür, dass die traditionell starke Unterstützung der offiziellen Schweiz für die Sache der Tibeter am Schwinden» sei – zumal der Bundesrat schon im Jahr 2009 eine Begegnung mit dem Dalai Lama ablehnte: «Offenbar sind Kommerz und wirtschaftlicher Druck wichtiger.»
Zu Begegnungen des Dalai Lama mit Schweizer Politikern wird es trotz allem kommen. Zum einen wird die Zürcher Regierungspräsidentin Regine Aeppli am Festakt «Merci Schwiiz» teilnehmen. Und im Anschluss daran trifft die parteipolitisch breit abgestützte parlamentarische Gruppe für Tibet mit dem Dalai Lama zusammen, wie SP-Nationalrat Mario Fehr erklärt: «Darauf freuen wir uns sehr.»






Wir sollten von den Politikern nichts erwarten. Der Druck und der Einfluss der Großkonzerne sich die fetten Geschäfte mit China nicht zu verscherzen, ist anscheinend zu groß. Konzentrieren wir uns lieber auf Firmen wie Google oder Microsoft die der chinesischen Führung die Technik liefert um das Volk von freier Informationen fernzuhalten. Ein Land kann sich nur durch sich selbst verändern. Also — Free China!