<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tibetfocus.com &#187; GSTF</title> <atom:link href="http://tibetfocus.com/category/gstf/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://tibetfocus.com</link> <description></description> <lastBuildDate>Tue, 27 Jul 2010 14:29:21 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 23. Juli 2010</title><link>http://tibetfocus.com/2010/07/24/tibet-information-der-gstf-vom-23-juli-2010/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/07/24/tibet-information-der-gstf-vom-23-juli-2010/#comments</comments> <pubDate>Sat, 24 Jul 2010 10:08:38 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Human Rights Watch]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information der GSTF]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=6176</guid> <description><![CDATA[Human Rights Watch bezichtigt China „unangemessener Gewalt“ - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat einen umfassenden Bericht publiziert, der China und den Sicherheitskräften in Tibet während der Unruhen von 2008 Gewaltexzesse gegen Protestierende vorwirft. Der umfassende Bericht stützt sich auf Interviews mit über 200 Tibetern, die entweder ins Exil flohen oder sich vorübergehend im [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Human Rights Watch bezichtigt China „unangemessener Gewalt“ -</h3><p>Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat einen umfassenden Bericht publiziert, der China und den Sicherheitskräften in Tibet während der Unruhen von 2008 Gewaltexzesse gegen Protestierende vorwirft.</p><p>Der umfassende Bericht stützt sich auf Interviews mit über 200 Tibetern, die entweder ins Exil flohen oder sich vorübergehend im Ausland aufhielten, aber auch auf offizielle chinesische Quellen. Bewusst wurden tibetische Flüchtlinge oder Auslandreisende möglich rasch nach dem Verlassen Tibets interviewt, um frische, unverfälschte Aussagen zu erhalten.</p><p>Der Bericht kontrastiert regierungsoffizielle Stellungnahmen, nach denen die Sicherheitskräfte stets gesetzeskonform gehandelt hätten.</p><p>HRW beziffert die Zahl der Protestaktionen allein vom 14. bis 25. März 2008 auf über 150, die sich in wenigstens 18 verschiedenen Bezirken des ehemaligen tibetischen Staatsgebietes ereigneten.</p><p>Speziell wirft der Bericht den Sicherheitskräften vor, zur Auflösung von Protestaktionen wahllos in Gruppen von unbewaffnenten Demonstraten geschossen zu haben. Ebenso wurde auf bereits regungslos auf dem Boden liegende Demonstranten weiter eingeschlagen.</p><p>Im einzelnen erhebt HRW folgende Vorwürfe:</p><ul><li>Grossangelegte, willkürliche Verhaftungsaktionen – Mehrere tausend Tibeter wurden ohne konkreten Verdacht während Razzien festgenommen; viele von ihnen sind nach wie vor interniert, ohne dass Anghörige Informationen über ihren Verbleib haben.</li><li>Nicht rechtskonforme Gerichtsverfahren – Viele Tibeter wurden inzwischen abgeurteilt, nachdem sie unter Folter „Geständnisse“ ablegten, und ohne dass sie angemessene Möglichkeit zur Verteidigung hatten. Speziell wurden „Geständnisse“ über eine „ausländische Verschwörung“ erpresst. Mehrere Häftlinge starben infolge der Misshandlungen.</li><li>Brutale Gewalt – Im Bericht werden viele Augenzeugen zitiert, die sahen, wie auch auf regungslos auf dem Boden liegende Demonstranten noch mit Stöcken, Gürteln, Gewehrkolben und mit Sand gefüllten Gummischläuchen eingeprügelt wurde.</li><li>Unmenschliche Haftbedingungen – Bis zu 30 Personen wurden in Zellen von 3 – 4 qm Fläche und ohne sanitäre Einrichtugen eingepfercht; meist bekamen sie nur eine kleine Mahlzeit pro Tag zu essen.</li><li>Willkürlicher Gebrauch von Schusswaffen – Mindestens vier Vorkommnisse sind durch Aussagen belegt, während derer Sicherheitskräfte mit scharfer Munition wahllos in Gruppen von friedlichen, unbewaffnenten Demonstranten, nicht selten Mönche oder Schüler, feuerten.</li></ul><p>Umgekehrt fragt der Bericht aber auch, wie es dazu kommen konnte, dass die Sicherheitskräfte das Zentrum von Lhasa am 14. März 2008 mehrere Stunden praktisch aufgaben und den gewalttätigen Demonstranten überliessen, und anerkennt, dass es durch Gewalttaten der Demonstranten gegenüber chinesischen Ladenbesitzern Todesopfer gab.</p><p>Ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums wies den Bericht als „unausgewogen“ und zurück und erklärte, die Sicherheitskräfte hätten „im Einklang mit den Gesetzen und auf zivilisierte Weise“ gehandelt. „Ethnische Gepflogenheiten und die menschliche Würde“ seien respektiert worden.</p><p>Quellen: Human Rights Watch (der vollständige Bericht kann unter <a href="http://www.hrw.org/en/reports/2010/07/22/i-saw-it-my-own-eyes-0">“I Saw It with My Own Eyes”</a> heruntergeladen werden).</p><p>Zusammengestellt für die GSTF durch Dr. Uwe Meya</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/07/24/tibet-information-der-gstf-vom-23-juli-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Medienmitteilung zum 75. Geburtstag Seiner Heiligkeit des Dalai Lamas</title><link>http://tibetfocus.com/2010/07/06/medienmitteilung-zum-75-geburtstag-seiner-heiligkeit-des-dalai-lamas/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/07/06/medienmitteilung-zum-75-geburtstag-seiner-heiligkeit-des-dalai-lamas/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Jul 2010 09:12:53 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[75. Geburtstag des Dalai Lama]]></category> <category><![CDATA[Dalai Lama]]></category> <category><![CDATA[Gewaltlosigkeit]]></category> <category><![CDATA[Medienmitteilung]]></category> <category><![CDATA[Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Solidarität]]></category> <category><![CDATA[Tibet]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=6081</guid> <description><![CDATA[Seine Heiligkeit der Dalai Lama feiert seinen 75. Geburtstag. Tibeterinnen und Tibeter sowie Unterstützer seiner friedfertigen Bestrebungen zur Lösung des Tibetproblems gratulieren ihm zum heutigen Geburtstag. Foto: Guido Frebel – lichtblick-fotos.de Medienmitteilung Zürich, 6. Juli 2010 Mit bewundernswerter Ruhe und Friedfertigkeit lebt der 14. Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt des tibetischen Volkes seit 51 Jahren [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Seine Heiligkeit der Dalai Lama feiert  seinen 75. Geburtstag. Tibeterinnen und Tibeter sowie Unterstützer seiner  friedfertigen Bestrebungen zur Lösung des Tibetproblems gratulieren  ihm zum heutigen Geburtstag.</p><p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-6064" href="http://tibetfocus.com/2010/07/05/gratulieren-sie-hier-s-h-dem-dalai-lama-zum-75-geburtstag/gstf_banner_hh75_gross-1/"><img class="size-medium wp-image-6064 aligncenter" title="GSTF_Banner_HH75_gross-1" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2010/07/GSTF_Banner_HH75_gross-1.jpg" alt="" width="613" height="388" /></a></p><p>Foto: Guido Frebel – lichtblick-fotos.de</p><h3>Medienmitteilung</h3><p>Zürich, 6. Juli 2010</p><p>Mit bewundernswerter Ruhe und Friedfertigkeit lebt der 14. Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt des tibetischen Volkes seit 51 Jahren im Exil. Der heute 75 Jahre alt gewordene Friedensnobelpreisträger ist ein unermüdlicher Vertreter der Anliegen des tibetischen Volkes, seit die chinesische Volksbefreiungsarmee Tibet überfiel und eroberte.<br /> Über eine Million Tibeterinnen und Tibeter fielen der chinesischen Besetzung zum Opfer und ca. 6000 Klöster und Tempel wurden vor und während der Kulturrevolution zerstört. Die Aufstände des tibetischen Volkes seit der Okkupation wurden jeweils mit aller Härte und Konsequenzen niedergeschlagen.<br /> Umso bemerkenswerter ist es, dass der Dalai Lama angesichts einer solchen Provokation und des Leidens seines Volkes unerschütterlich an einer gewaltfreien Lösung des Tibet-Problems durch Dialog mit China festhält.<br /> „Um eine solchen unermüdlichen Einsatz für den Frieden zu ehren, muss die internationale Gemeinschaft heute einiges mehr machen als symbolisch Geburtstagsglückwünsche zu senden“, so Dr. Tashe Thaktsang, Präsident der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF).<br /> Nationalrat Mario Fehr sagt: „China muss endlich einsehen, dass der Dalai Lama nicht das Problem, sondern der Schlüssel zur Lösung des Tibet-Problems ist. Die ausgestreckte Hand zur Versöhnung und der besänftigende Einfluss des Dalai Lama auf sein Volk können für beide Seiten eine akzeptable Lösung mit sich bringen“.<br /> Vor diesem Hintergrund fordern Tibeter im Exil und ihre Unterstützer auf der ganzen Welt die internationale Gemeinschaft heute auf, dem Dalai Lama dieses Jahr ein Geschenk zu machen, von dem die Zukunft seines Volkes abhängen könnte: Gemeinsamer und konsistenter Druck von der internationalen Gemeinschaft auf Präsident Hu Jintao der VR China, den Dalai Lama persönlich zu treffen. Dies wäre ein erster wichtiger Schritt zu transparenten und aufrichtigen Verhandlungen mit dem Ziel einer gerechten, andauernden und einvernehmlichen Lösung für Tibet und China.</p><p><a href="http://tibetfocus.com/2010/07/05/gratulieren-sie-hier-s-h-dem-dalai-lama-zum-75-geburtstag/">Hier kann eine persönliche Gratulation an den Dalai  Lama verfasst werden</a></p><p>Kontakt:<br /> Gesellschaft Schweizerisch–<br /> Tibetische Freundschaft (GSTF)<br /> Yeshi Ngingthatshang<br /> Binzstrasse 15<br /> CH-8045 Zürich<br /> T 044 451 38 38<br /> F 044 451 38 68<br /> www.tibetfocus.com<br /> kampagnen@gstf.org</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/07/06/medienmitteilung-zum-75-geburtstag-seiner-heiligkeit-des-dalai-lamas/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 24. Juni 2010</title><link>http://tibetfocus.com/2010/06/24/tibet-information-der-gstf-vom-24-juni-2010/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/06/24/tibet-information-der-gstf-vom-24-juni-2010/#comments</comments> <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:45:45 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information der GSTF]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=6013</guid> <description><![CDATA[Verhafteter Antiquitätensammler wurde misshandelt Der inhaftierte Tibeter Karma Samdrup [vergl. Tibet-Information vom 15. Juni 201; UM] hat bei der Eröffnung des Gerichtsverfahrens angegeben, er sei in der Haft schwer misshandelt worden. Karma Samdrup, ein begüteter und bisher politisch unauffälliger Antiquitätensammler und Philantrop, war offiziell unter dem Vorwurf verhaftet worden, er habe vor 12 Jahren (!) [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Verhafteter Antiquitätensammler wurde misshandelt</h3><p>Der inhaftierte Tibeter Karma Samdrup [vergl. Tibet-Information vom 15. Juni 201; UM] hat bei der Eröffnung des Gerichtsverfahrens angegeben, er sei in der Haft schwer misshandelt worden. Karma Samdrup, ein begüteter und bisher politisch unauffälliger Antiquitätensammler und Philantrop, war offiziell unter dem Vorwurf verhaftet worden, er habe vor 12 Jahren (!) Grabraub begangen. Als wahrer Grund für die Verhaftung wird sein Einsatz für seinen inhaftierten Bruder und einen Mitstreiter, beide Umweltaktivisten, vermutet.</p><p>Karma Samdrup gab an, er habe während der Haft Schläge und Schlafentzug erdulden müssen. Auch seien ihm unbekannte Medikamente verabreicht worden, wonach er aus den Ohren blutete. Sein Strafverteidiger gab an, Karma Samdrup habe in der Haft 20 bis 30 kg an Gewicht verloren. Er erscheine so hager und eingefallen, dass seine Frau ihn nur noch an seiner Stimme erkannt habe.</p><p>Associated Press erwähnt Karma Samdrup als ein Beispiel dafür, wie China neuerdings bisher politisch unauffällige tibetische Intellektuelle und Künstler verfolgt. Laut einem Bericht von Human Rights Watch sitzen derzeit 31 tibetische Musiker, Künstler und Schriftsteller in Haft, die bisher nicht durch politisch abweichende Meinungen aufgefallen waren. Eine Kampagne in dieser Härte habe sich seit der Kulturrevolution nicht mehr ereignet.</p><h3>Erdbebenopfer wehren sich gegen Enteignung</h3><p>Dutzende von tibetischen Einwohnern der kürzlich durch ein Erdbeben verwüsteten Region Jyekundo protestieren gegen die Pläne der Lokalverwaltung, ihnen ihren Grund und Boden wegzunehmen, um darauf Eigenheime, Schulen, Parks, Hotels und Bürogebäude zu errichten. Einige der von den Behörden beanspruchten Grundstücke seien durch das Erdbeben im April überhaupt nicht beschädigt worden.</p><p>Informanten von Radio Free Asia gaben an, dass tagelang etwa 100, nach anderen Angaben sogar „mehrere hundert“ Personen vor dem Gebäude der Lokalregierung protestierten. Ein Angestellter der Regierung sprach von „etwa tausend“ Personen. Es ist unklar, ob es zu Festnahmen kam.</p><p>Die Enteignungen betreffen vor allem Gebäude und Grundstücke, die an den zwei Hauptstrassen von Jyekundo liegen. Sie sind von hohem Wert und die Geschäfte an diesen Durchfahrtsstrassen sehr einträglich, denn sie profitieren von dem saisonbedingten Handel, der während der berühmten jährlichen Reiterspiele besonders floriert. Die von der Regierung ersatzweise zugewiesenen Gebäude liegen dagegen in der Peripherie.</p><p>Der einzige Hinweis auf die Pläne der Regierung seien Anschläge in chinesischer Sprache gewesen, obwohl die meisten von ihnen dieser Sprache nicht mächtig sind. Sie konnten die Bedeutung der Baupläne für ihre Stadt nur mühsam anhand von Bildern entziffern.</p><p>Die Tibeter beschweren sich auch, dass die Regierung mit ca. 80 m2 viel zu kleine Wohneinheiten für sie baut. Viele Einwohner hätten vor dem Erdbeben grössere Gebäude oder Grundstücke gekauft und dafür manchmal ihre ganzen Ersparnisse ausgegeben, so dass sie jetzt viel verlieren.</p><h3>Bezahlte Jubelchinesen in Ottawa</h3><p>Für den bevorstehenden Staaatsbesuch von Präsident Hu Jintao in Kanada hat die chinesische Botschaft in Ottawa chinesische Studenten rekrutiert, die zum Jubeln Spalier stehen und Demonstranten abdrängen sollen. Für alle mit staatlichen Stipendien in Kanada geförderten Studenten ist die Anwesenheit Pflicht, um die „Reputation des Mutterlandes“ gegen „Tibeter, Falungong und Uiguren“ zu verteidigen. Dafür werden ihnen Hotelunterkunft, Transport, Mahlzeiten und Kleidung bezahlt. Der Zeitung Epoch Times liegt die Tonbandaufnahme einer Rede eines Botschaftsangestellten mit detaillierten Anweisungen an die Studenten vor.</p><p>Quellen: Radio Free Asia (adaptierte deutsche Übersetzung durch IGFM München); The Guardian; Associated Press; Epoch Times</p><p>Zusammengestellt für die GSTF von Dr. Uwe Meya</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/06/24/tibet-information-der-gstf-vom-24-juni-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 16. Juni 2010</title><link>http://tibetfocus.com/2010/06/16/tibet-information-der-gstf-vom-16-juni-2010/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/06/16/tibet-information-der-gstf-vom-16-juni-2010/#comments</comments> <pubDate>Wed, 16 Jun 2010 21:28:33 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information der GSTF]]></category> <category><![CDATA[Ueberwachung]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5955</guid> <description><![CDATA[Die neueste Bedrohung der Stabilität: Tibetische Melodien als Klingeltöne Schüler und Lehrer einer Oberschule in der Nähe von Shigatse wurden angewiesen, gewisse populäre tibetische Lieder aus ihren Mobiltelefonen zu löschen, nachdem diese von dem Amt für Erziehung und Bildung als „unheilsam“ eingestuft wurden. Die Schulleitung gab neulich bekannt, dass infolge der „immer komplexer werdenden Separatismus-Angelegenheit“ [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Die neueste Bedrohung der Stabilität: Tibetische Melodien als Klingeltöne</h3><p>Schüler und Lehrer einer Oberschule in der Nähe von Shigatse wurden angewiesen, gewisse populäre tibetische Lieder aus ihren Mobiltelefonen zu löschen, nachdem diese von dem Amt für Erziehung und Bildung als „unheilsam“ eingestuft wurden. Die Schulleitung gab neulich bekannt, dass infolge der „immer komplexer werdenden Separatismus-Angelegenheit“ 27 weit verbreitete und beliebte tibetische Tracks verboten wurden, egal ob sie im Audio– oder Video-Format sind oder sich als digitale Dateien auf den Mobiltelefonen befinden. „Das Schulpersonal und die Schüler dürfen keine der genannten Melodien mehr als ihre Klingeltöne verwenden“, war am 21. April auf der Website der Schule zu lesen. „Falls Sie einen dieser Songs als Klingeltöne benutzen, löschen Sie ihn bitte sofort, falls Sie einen der genannten Tonträger besitzen, vernichten Sie ihn sofort durch Verbrennen oder Einschmelzen“, hiess es weiter. Das KP-Komitee der Schule, das Amt für Bildung und Politik, sowie die Zweigstelle der kommunistischen Jugendliga würden eine Aktion zur Beseitigung der verbotenen Lieder durchführen.</p><h3>Lückenlose Überwachung aller Hotelgäste in Lhasa</h3><p>Im Zuge der nochmals verschärften Sicherheitsmassnahmen werden die Hotels in der tibetischen Hauptstadt Lhasa nun gezwungen, elektronische Überwachungsanlagen zu installieren. Laut neuen Polizeiverordnungen müssen alle Hotels und Gästehäuser in der Stadt Kartenleser zur Erfassung von Personalausweisen installieren sowie Videoüberwachungsanlagen, um die Aktivitäten der Gäste genau zu verfolgen. Die Kartenleser übermitteln alle Ausweisdaten elektronisch an die zentrale Polizeistelle. Kein Gast darf ohne einen Personalausweis in einem Hotel absteigen, ebenso werden Ausländer nun strenger kontrolliert.</p><p>Die neuen Regeln treten ab sofort in Kraft. Sie gelten für alle Hotels und Gästehäuser, unabhängig von ihrer Grösse. Die Kosten für die Installation, umgerechnet fast US-$ 1‘200 , sind gerade für kleine Herbergen erheblich.</p><h3>Berühmter tibetischer Antiquitätensammler und Philantrop in Haft</h3><p>Das auf Juni d.J. terminierte, aber kurzfristig auf unbestimmte Zeit verschobene, Gerichtsverfahren gegen Karma Samdrup bestätigt erneut die Tendenz, gezielt prominente tibetische Persönlichkeiten und Intellektuelle mundtot zu machen [vergl. Tibet-Information vom 4. Juni 2010; UM]. Karma Samdrup, der aus der politisch unruhigen osttibetischen Präfektur Chamdo stammt, gilt als einer der grössten privaten Antiquitätensammler. Aus seinem Privatvermögen finanzierte er vor fünf Jahren eine neue Umweltschutz-Organisation, die Massnahmen der chinesischen Regierung auf dem tibetischen Plateau unterstützte. Bereits zweimal wurde diese Organisation mit Preisen ausgezeichnet.</p><p>Karma Samdrup wurde bereits im Januar d.J. verhaftet, offziell unter dem Vorwurf, vor 12 Jahren (!) Grabraub für seine Antiquitätensammlung betrieben zu haben. Wahrscheinlich erfolgte die Verhaftung aber, weil er sich für die Freilassung seines inhaftierten Bruders und eines Mitstreiters eingesetzt hatte. Diese gehörten einer lokalen Umweltgruppe an, die die illegalen Aktivitäten von Kadern und Funktionären wie z.B. die Jagd auf geschützte Tiere angeprangert hatte. Beide wurden im August 2009 festgenommen. Sie sind der „illegalen Sammlung von Informationen und von Propaganda-Materialien der Dalai-Clique“ angeklagt.</p><p>Ein Experte von Human Rights Watch glaubt, dass hier ein Exempel statuiert wird: „Personen [wie Karma Samdup; UM] sind eigentlich solche, die aus Regierungssicht die modernen Tibeter verkörpern; sie sind wirtschaftlich erfolgreich, unterstützen nur von der Regierung gebilligte kulturelle und ökologische Aktivitäten, und sind unpolitisch – aber nun werden sie wie Kriminelle behandelt.“</p><p>Quellen: Radio Free Asia (adaptierte deutsche Übersetzung durch IGFM München); Human Rights Watch<br /> Zusammengestellt für die GSTF durch Dr. Uwe Meya</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/06/16/tibet-information-der-gstf-vom-16-juni-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 05. Juni 2010</title><link>http://tibetfocus.com/2010/06/05/tibet-information-der-gstf-vom-05-juni-2010/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/06/05/tibet-information-der-gstf-vom-05-juni-2010/#comments</comments> <pubDate>Sat, 05 Jun 2010 14:26:08 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Tibet]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information der GSTF]]></category> <category><![CDATA[Tsering Woeser]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5908</guid> <description><![CDATA[Fotokopiergeräte als neueste Bedrohung der Stabilität in Tibet Aus Furcht, Tibeter könnten politisch sensitives Material in Fotokopier-Shops in Tibet in Massen vervielfältigen, haben die Behörden in Lhasa neue Kontrollmassnahmen beschlossen. Diese verlangen von Besitzern oder Betreibern von Druckereien und Fotokopier-Shops die erneute Registrierung ihres Betriebes bei den Behörden. Auch müssen sie von allen Kunden, die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Fotokopiergeräte als neueste Bedrohung der Stabilität in Tibet</h3><p>Aus Furcht, Tibeter könnten politisch sensitives Material in Fotokopier-Shops in Tibet in Massen vervielfältigen, haben die Behörden in Lhasa neue Kontrollmassnahmen beschlossen. Diese verlangen von Besitzern oder Betreibern von Druckereien und Fotokopier-Shops die erneute Registrierung ihres Betriebes bei den Behörden. Auch müssen sie von allen Kunden, die etwas drucken oder vervielfältigen lassen, einen Identitätsnachweis und eine Angabe des Inhalts der Drucksachen verlangen. Diese Bestimmungen werden ab sofort implementiert.</p><p>Die New York Times zitiert die Frau eines chinesischen Ladenbesitzers, der von den Behörden zur Information über diese Bestimmungen zu einer Versammlung gerufen wurde: „Manchmal kommen Tibeter in unser Geschäft und lassen etwas in tibetischer Sprache drucken, was wir nicht verstehen. Das könnten illegale Flugblätter sein.“</p><p>Diese Bestimmungen reihen sich in eine Serie von Massnahmen ein, die nicht nur sogenannte „Separatisten“, sondern jegliche kritisch denkende Intellektuelle mit Strafen belegen. Die bekannte tibetische Dichterin und Intellektuelle, Woeser, die in Beijing lebt und selbst davon betroffen ist, sagt: „Damit ist beabsichtigt, Angst in die Herzen der Tibeter einzuflössen. Früher wollten die Behörden die einfachen Mensche einschüchtern. Jetzt zielen sie speziell auf die Intellektuellen ab.“</p><h3>Tibetischer Schriftsteller zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres festgenommen</h3><p>Ein aktuelles Beispiel dieser neuen Strategie stellt die Verhaftung des im osttibetischen Bezirk Ngaba lebenden tibetischen Mönches und Schriftstellers Dokru Tsultrim am 24. Mai dar. Dieser wurde bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres verhaftet.</p><p>Dokru Tsultrim wurde aus dem Kloster Gomang, wo er seit fünf Jahren lebte, von Beamten des Public Security Bureau (PSB) abgeholt. Diese durchsuchten sein Zimmer in dem Kloster und forderten die Herausgabe seines Laptops, wie sein im Exil lebender Verwandter mitteilte. Dokru Tsultrim gehe keinen sogenannten „separatistischen Aktivitäten“ nach, sondern fördere junge talentierte Tibeter, indem er ihre Aufsätze veröffentlichte. „Er plante, eine Sammlung von Artikeln herauszugeben, in denen diese ihre Gedanken und Gefühle über den Verlust an Menschenleben und die Folgen des Erdbebens in Kyegudo ausdrückten. Ich fürchte, dies könnte zu seiner Festnahmen geführt haben.“</p><p>Dokru Tsultrim war bereits im März vergangenen Jahres festgenommen worden, weil seine Artikel angeblich gegen die Regierung gerichtete Inhalte aufwiesen. Nach einem Monat war er wieder auf freien Fuss gesetzt worden.</p><p>Ihm wurde vorgeworfen, zwei Artikel verfasst zu haben, in denen er die Regierung kritisiert und die „separatistischen Kräfte des Dalai Lama“ unterstützt habe. Auch die tibetische Zeitschrift „Khawai Tsesok“, die er privat herausgab, wurde eingestellt.</p><h3>Anhaltende Schülerproteste</h3><p>Trotz Einschüchterungen halten die Proteste von Jugendlichen in Tibet an. Im chronisch unruhigen osttibetischen Bezirk Serthar wurden 30 Schüler festgenommen, weil sie Steine auf Fahrzeuge geworfen hatten, auf denen die Sicherheitskräfte inhaftierte Mönche öffentlich zur Schau stellten und misshandelten. Die zwei Mönche waren vorher wegen einer Protestaktion festgenommen worden.</p><p>An der Schule im Bezirk Machu, ebenfalls Osttibet, wo sich im März und April Protestaktionen von Schülern ereignet hatten [vergl. Tibet-Information vom 22. März 2010 und 12. April 2010; UM] wurden jetzt drastische Verbote implementiert. Bilder des verstorbenen 10. Panchen Lama und berühmter tibetischer Dichter und Gelehrter in den Klassenzimmern sind verboten. Die Schüler dürfen keine Gebetsketten mehr bei sich tragen, nicht mehr beten und keine Bücher und andere Gegenstände religiösen Inhalts besitzen.</p><p>Quellen: New York Times; Tibet Post International; Tibetan Center for Human Rights and Democracy TCHRD (adaptierte deutsche Übersetzung durch IGFM München)</p><p>Zusammengestellt für die GSTF von Dr. Uwe Meya</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/06/05/tibet-information-der-gstf-vom-05-juni-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 31. Mai 2010</title><link>http://tibetfocus.com/2010/06/01/tibet-information-der-gstf-vom-31-mai-2010/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/06/01/tibet-information-der-gstf-vom-31-mai-2010/#comments</comments> <pubDate>Tue, 01 Jun 2010 07:04:54 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Burjatien]]></category> <category><![CDATA[chinesisch-tibetischen Konflikt]]></category> <category><![CDATA[Demonstrationen]]></category> <category><![CDATA[Kalmüken]]></category> <category><![CDATA[Kalmükien]]></category> <category><![CDATA[Russland]]></category> <category><![CDATA[Tibet]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information der GSTF]]></category> <category><![CDATA[Tibetischer Buddhismus]]></category> <category><![CDATA[Todesurteil]]></category> <category><![CDATA[Tuva]]></category> <category><![CDATA[Vermittlung]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5864</guid> <description><![CDATA[Russland als Vermittler zwischen dem Dalai Lama und China? Die regierungsoffizielle Nachrichtenagentur Novosti zitierte den Russischen Aussenminister Lawrow mit einer erstaunlichen Stellungnahme. Am 13. Mai sagte dieser vor dem Föderationsrat, dem Oberhaus des russischen Parlaments: „Russland ist bereit, im Konflikt zwischen China und dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter, dem Dalai Lama, zu vermitteln.“  Weiter sagte [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Russland als Vermittler zwischen dem Dalai Lama und China?</h3><p>Die regierungsoffizielle Nachrichtenagentur Novosti zitierte den Russischen Aussenminister Lawrow mit einer erstaunlichen Stellungnahme. Am 13. Mai sagte dieser vor dem Föderationsrat, dem Oberhaus des russischen Parlaments: „Russland ist bereit, im Konflikt zwischen China und dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter, dem Dalai Lama, zu vermitteln.“  Weiter sagte er, dass Russland den interreligiösen und interkonfessionellen Dialog fördere, aber dagegen sei, dass bestimmte Aspekte der Religion in politische Angelegeheiten verkehrt würden. „Wir verfolgen sehr genau, was zwischen der chinesischen Führung und dem Dalai Lama geschieht, und wir wissen, dass die chinesische Führung dem Ziel verpflichtet ist, dass sich der Dalai Lama jeder politischen Aktivität und separatistischer Tendenzen enthält…Das könnte die Lösung des Problems darstellen, und wir sind bereit, hier zu helfen. “</p><p>Diese Stellungnahme kommt sehr unerwartet; zum einen, weil die russische Regierung sonst Chinas Standpunkt über “Nichteinmischen in innere Angelegenheiten” unterstützt, mit der Beijing alle Vermittlungsangebote ablehnt, zum anderen kommt sie nur wenige Tage nach der Verweigerung eines Visums an den Dalai Lama. Dieser war zu einem Besuch in der russischen Teilrepublik Kalmükien eingeladen worden, um einen Tempel einzuweihen. Russland hatte das Visum mit dem Hinweis verweigert, dass der Besuch die chinesiche Regierung verärgern würde. Anfang Mai hatte Präsident Hu anlässlich des Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs Russland besucht.</p><p>Die Buddhistische Vereinigung in Kalmükien hatte den Dalai Lama schon mehrfach eingeladen. Im Jahre 1994 wurde ihm in letzter Minute ein Visum erteilt [vergl. Tibet-Information vom 11. November und 17. Dezember 2004; UM], dagegen wurde ihm 2007 ein Visum verweigert. Die Bewohner der russischen Teilrepubliken Kalmükien, Burjatien und Tuva folgen überwiegend dem tibetischen Buddhismus, der hier in den vergangenen Jahren einen starken Aufschwung genommen hat.</p><p>Beobachter vermuten hinter dieser überraschenden Stellungnahme das Interesse von Russland und China, eine enge strategische Allianz  für ein „multipolares“ Weltsystem zu schmieden. Somit könnte Lawrows Stellungnahme auch ein Wink an die USA sein, dass diese kein Monopol auf die Vermittlung im chinesisch-tibetischen Konflikt habe.</p><h3>Weiteres Todesurteil gegen Tibeter</h3><p>Das Mittlere Volksgericht von Lhasa verurteilte einer Meldung der regierungsoffiziellen Zeitung Lhasa Evening News zufolge einen Tibeter aus Kham namens Sonam Tsering mit zweijährigem Vollstreckungsaufschub zum Tode und fünf weitere, ebenfalls aus Kham stammende Tibeter zu Gefängnisstrafen von drei bis sieben Jahren, weil sie Sonam Tsering vor den Vollzugsorganen versteckt gehalten hatten.</p><p>In der Meldung heisst es, dass Sonam des Randalierens und der Aufhetzung der Bevölkerung zum Randalieren am 14. März 2008 angeklagt wurde. Als Anführer der Krawalle habe er Hunderte von Menschen animiert, Autos und Läden in Brand zu setzen und Polizeifahrzeuge umzustossen. Er habe sich auf ein Polizeifahrzeug geschwungen, dort mit einem Messer in der Luft herumgefuchtelt und laut gegen die Regierung gerichtete Parolen geschrieen. Der durch die Krawalle entstandene Schaden habe sich auf 40 Millionen Yuan belaufen. Den anderen fünf Tibetern wurde zur Last gelegt, Sonam versteckt und seine Flucht ins Ausland vorbereitet zu haben.</p><p>Mit der Verhängung des Todesurteils über Sonam Tsering wurden nun insgesamt sieben Tibeter zum Tode verurteilt, und an zweien wurde die Todesstrafe tatsächlich vollstreckt.</p><p>Quellen: The Statesman, Tibetan Center for Human Rights and Democracy (adaptierte deutsche Übersetzung durch IGFM München)</p><p>Zusammengestellt für die GSTF von Dr. Uwe Meya</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/06/01/tibet-information-der-gstf-vom-31-mai-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 28. Mai 2010</title><link>http://tibetfocus.com/2010/05/30/tibet-information-der-gstf-vom-28-mai-2010/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/05/30/tibet-information-der-gstf-vom-28-mai-2010/#comments</comments> <pubDate>Sun, 30 May 2010 09:23:11 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Minenarbeit]]></category> <category><![CDATA[Protest]]></category> <category><![CDATA[Tibet]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information der GSTF]]></category> <category><![CDATA[Tibeter]]></category> <category><![CDATA[Unruhen]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5839</guid> <description><![CDATA[Protest gegen Zementfabrik: 15 Tibeter durch Polizeischüsse verwundet Bei einem Protest gegen eine Zementfabrik im Nordosten Tibets im Ort Madang (heutige chinesische Provinz Gansu) eröffneten Sicherheitskräfte das Feuer auf eine Gruppe von etwa 200–300 Tibetern. Diese wollten eine Verbindungsstrasse instand setzen, die sich die „Amdo Cement Factory“ angeeignet hatte. Fünfzehn Tibeter wurden entweder durch Schüsse [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Protest gegen Zementfabrik: 15 Tibeter durch Polizeischüsse verwundet</h3><p>Bei einem Protest gegen eine Zementfabrik im Nordosten Tibets im Ort Madang (heutige chinesische Provinz Gansu) eröffneten Sicherheitskräfte das Feuer auf eine Gruppe von etwa 200–300 Tibetern. Diese wollten eine Verbindungsstrasse instand setzen, die sich die „Amdo Cement Factory“ angeeignet hatte. Fünfzehn Tibeter wurden entweder durch Schüsse oder Misshandlungen durch die Sicherheitskräfte verletzt, einer davon schwer, und vier weitere wurden festgenommen.</p><p>Die 1985 gebaute Zementfabrik führte schon öfters zu Spannungen zwischen den chinesischen Besitzern und Kadern einerseits und der ortsansässigen tibetischen Bevölkerung andererseits. Die Tibeter sind wütend, weil weder die Geschäftsleitung der Fabrik noch die Behörden ihren Beschwerden über die Umweltverschmutzung Gehör verliehen. Die Fabrik entlässt Rauch und giftige Gase in die Luft, welche die ganze Umgebung verschmutzen.</p><p>Ein Anwohner bemerkte gegenüber Radio Free Asia: „Die Verschmutzung wird immer schlimmer. Besonders im Sommer müssen die Frauen bei der Feldarbeit Gesichtsmasken tragen. Sogar die Weizenfelder sind von Asche bedeckt, sie sind nicht mehr grün, sondern bieten einen grauen, trostlosen Anblick“. Die Tibeter ziehen keinen Nutzen aus der Fabrik. „Den Gewinn teilen die Kader unter sich. Für uns fiel kaum etwas ab. Wir sind sehr ärgerlich. In einigen Dörfern versiegen die Wasserquellen, so dass die Felder und Tiere leiden.“</p><h3>Erfolglose Petition</h3><p>Radio Free Asia zitiert einen Anwohner: „Die Dorfbewohner reichten seit Jahren immer wieder Beschwerden an die Bezirksverwaltung und andere Regierungsstellen ein, aber alles war umsonst. Sie üben entweder Druck aus oder nehmen die Beschwerdeführer fest und lassen sie irgendwo verschwinden“. Vor dem Protest hatten Bewohner eine Petition an das zuständige staatliche Büro für Umweltschutz und andere Staatsorgane gerichtet, deren Text ICT vorliegt und ins Englische übersetzt wurde. ICT hebt hervor, dass die Forderungen der Petition im Einklang mit existierenden Gesetzen stehen und sogar von der Kommunistischen Partei gern gesehene Standpunkte wie „harmonische Entwicklung“ und „wissenschaftliche Betrachtungsweise“ aufgreifen. Die Entschlossenheit, mit der die Forderungen in der Petition vorgetragen werden, mag mit zu dem Entscheid der Behörden beigetragen haben, jetzt mit Gewalt einzugreifen.</p><h3>Protestaktion am 15. Mai</h3><p>Den Anlass zur Protestaktion am 15. Mai lieferte offenbar die Blockade einer Verbindungsstrasse durch die Zementfabrik, die sich diese für eine Erweiterung ihres Geländes aneignete. Auf diesem Areal liegt auch ein buddhistisches Heiligtum, das durch voreifahrende Lastwagen beschädigt wurde. Am 15. Mai fanden sich dort etwa 200–300 Tibeter ein, um aus Protest die historische Strasse wieder auszubessern. Regierungskader sandten Sicherheitskräfte dorthin und forderten die Tibeter auf, innerhalb von 15 Minuten das Feld zu räumen, andernfalls würde Gewalt angewendet. Obwohl die Tibeter sich zum Weggehen anschickten, feuerten die Sicherheitskräfte erst mit Tränengas, dann mit scharfer Munition auf sie. Durch Misshandlungen und Schüsse wurden 15 Personen teils schwer verletzt.</p><p>Bilder des Protestes und des Polizeieinsatzes sowie eine vollständige englische Übersetzung der Petition sind <a href="http://www.savetibet.org/media-center/ict-news-reports/police-open-fire-tibetans-protesting-cement-factory-pollution" target="_blank">hier </a>zu finden.</p><p>Quellen: Radio Free Asia (adaptierte deutsche Übersetzung durch IGFM München), International Campaign for Tibet (ICT)</p><p>Zusammengestellt für die GSTF von Dr. Uwe Meya</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/05/30/tibet-information-der-gstf-vom-28-mai-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 4. Mai 2010</title><link>http://tibetfocus.com/2010/05/05/tibet-information-der-gstf-vom-4-mai-2010/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/05/05/tibet-information-der-gstf-vom-4-mai-2010/#comments</comments> <pubDate>Wed, 05 May 2010 06:44:00 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Demonstrationen]]></category> <category><![CDATA[Erdbeben]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information der GSTF]]></category> <category><![CDATA[Zensur]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5814</guid> <description><![CDATA[Anweisung an chinesische Medien: keine schlechten Nachrichten mehr vom Erdbeben Wie die Organisation Reporter Ohne Grenzen mitteilte, gab das chinesische Propaganda-Ministerium am 25. April eine Direktive heraus, in der die Medien des Landes angewiesen werden, weniger über die Folgen des Erdbebens in Qinghai zu berichten und sich statt dessen auf Reportagen über die Weltausstellung in [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Anweisung an chinesische Medien: keine schlechten Nachrichten mehr vom Erdbeben</h3><p>Wie die Organisation Reporter Ohne Grenzen mitteilte, gab das chinesische Propaganda-Ministerium am 25. April eine Direktive heraus, in der die Medien des Landes angewiesen werden, weniger über die Folgen des Erdbebens in Qinghai zu berichten und sich statt dessen auf Reportagen über die Weltausstellung in Shanghai zu konzentrieren.</p><p>Aus einer Kopie der Direktive, die Reporter Ohne Grenzen zugespielt wurde, geht hervor, dass die Medien sich von nun an folgende Richtlinien für die Berichterstattung über das Erdbeben zu halten haben: „Sprechen Sie über das Erdbeben in ‚wissenschaftlichen Begriffen’; üben Sie keine Kritik an dem Erdbeben-Frühwarnungsinstitut; geben Sie den Bemühungen der buddhistischen Mönche bei der Katastrophenhilfe nicht zuviel Gewicht; behandeln Sie die von dem staatlichen Fernsehsender CCTV organisierten Spendenaufrufe in aller Ausführlichkeit!“</p><p>Ausserdem erinnerte das Informationsbüro des Staatsrates, das für die Überwachung des Internets zuständig ist, die hauptsächlichen Websites daran, dass sie nicht einfach berichten können, was ihnen beliebt. Die Betreiber der Websites wurden angewiesen, dafür zu sorgen, dass es in Berichten über das Erdbeben keine Erwähnung des Dalai Lama und der von den Tibetern organisierten Solidaritätskampagnen gibt.</p><h3>Tibeter beklagen verfälschte Berichterstattung</h3><p>Tibeter aus dem Erdbebengebiet sagen, die Berichterstattung über die Rettungs– und Aufräumarbeiten der staatlichen Medien sei weit davon entfernt, die tatsächliche Lage vor Ort wiederzugeben. „Für uns arme Bauern kam die wahre Hilfe von den Mönchen der verschiedenen Klöster, sowohl für jene, die gestorben sind, als auch für jene, die überlebten“, sagte ein Tibeter aus Yushu. „Und jetzt haben die chinesischen Behörden alle tibetischen Mönche aus der Gegend verjagt“.</p><p>Er fügte hinzu, die Zeitungs– und Fernsehnachrichten seinen voller ausführlicher Reportagen über die Rettungsaktionen des Staates, aber sie würden nicht immer dem entsprechen, was für viele Tibeter die Realität ist.</p><p>„Vor einer Woche berichtete beispielsweise eine lokale chinesische Zeitung, dass die Familien der Todesoper eine Entschädigung von 8.000 Yuan [ca. CHF 1‘300; UM] und die Überlebenden eine von 800 Yuan erhalten würden“, sagte er. „Aber keiner von uns hat auch nur einen einzigen Yuan gesehen“.</p><p>Als die chinesischen Soldaten in der Erdbebengegend erschienen, so fügte er hinzu, hätten sie sich als erstes daran gemacht, das Personal in den beschädigten Militärkomplexen und den Regierungsämtern sowie die Familienmitglieder von chinesischen Offiziellen zu retten.</p><p>„Es war ein Drama. Viele Soldaten gruben Leichen aus den Trümmern, als die Medien ihre Kameras auf sie richteten, liessen aber diese Arbeit sofort ruhen, als die Medienteams sich entfernt hatten“. „In ähnlicher Weise gruben sie sich durch die Ruinen und den Schutt, als die Reporter mit den Fernsehkameras und den Übertragungsgeräten kamen, aber ignorierten die Verschütteten, als die TV-Crews wieder weg waren“.</p><h3>Einzelner Demonstrant in Lhasa verhaftet</h3><p>Unterdessen wurde ein 28-jähriger Tibeter in Lhasa verhaftet, als er allein vor dem Jokhang-Tempel demonstrierte. Er trug eine tibetische Nationalflagge mit sich und forderte die Rückkehr des Dalai Lama, die Freilassung des Panchen Lama und eine gerechte Verteilung der Spenden für die Erdbeben-Opfer. Sicherheitskräfte nahmen in unverzüglich fest.</p><p>Quellen: Tibet Post International; Radio Free Asia [adaptierte deutsche Übersetzung durch IGFM München]; Tibetan Center for Human Rights and Democracy TCHRD</p><p>Zusammengestellt für die GSTF von Dr. Uwe Meya</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/05/05/tibet-information-der-gstf-vom-4-mai-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 30. April 2010</title><link>http://tibetfocus.com/2010/05/01/tibet-information-der-gstf-vom-30-april-2010/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/05/01/tibet-information-der-gstf-vom-30-april-2010/#comments</comments> <pubDate>Sat, 01 May 2010 11:33:57 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Erdbeben Kham Qinghai Yushu]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information]]></category> <category><![CDATA[Tibet-Information der GSTF]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5787</guid> <description><![CDATA[Tibetischer Intellektueller wegen Erdbebenhilfe verhaftet Einer der führenden tibetischen Intellektuellen, Tra Gyal, ist verhaftet worden, nachdem er private Spenden für die Erbebenopfer organisiert und dazu aufgerufen hat, nicht via offizielle Organisationen zu spenden. Der 45-jährige Schriftsteller und Philosoph, auch unter seinem Künstlernamen Zhogs Dung bekannt, galt als der Kommunistischen Partei und Regierung nahestehend. Er wird [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Tibetischer Intellektueller wegen Erdbebenhilfe verhaftet</h3><p>Einer der führenden tibetischen Intellektuellen, Tra Gyal, ist verhaftet worden, nachdem er private Spenden für die Erbebenopfer organisiert und dazu aufgerufen hat, nicht via offizielle Organisationen zu spenden.</p><p>Der 45-jährige Schriftsteller und Philosoph, auch unter seinem Künstlernamen Zhogs Dung bekannt, galt als der Kommunistischen Partei und Regierung nahestehend. Er wird als einer der prominentesten tibetischen Essayisten angesehen und vertrat bisher die Position eines behutsamen Erneuerers, der nicht zögerte, auch die Rolle der Religion in Tibet zu würdigen.</p><p>Die Polizei verhaftete ihn an seinem Arbeitsplatz und brachte ihn zunächst in seine Privatwohnung, die einer Hausdurchsuchung unterzogen wurde. Später, nachdem er an einen unbekannt Ort gebracht wurde, kam die Polizei zurück und beschlagnahmte Computer, Schriftstücke und Fotos aus seiner Wohnung.</p><p>Tra Gyal schien den Zorn von Partei und Regierung auf sich gezogen zu haben, als er am 21. April mit sechs anderen tibetischen Intellektuellen einen Offen Brief schrieb, der milde Kritik am Vorgehen der Behörden nach dem Erbeben äusserte. So schrieb die Gruppe, dass die Partei durch einige Entscheide bezüglich der Hilfsmassnahmen unglaubwürdig geworden sei.</p><p>Weiter rief die Gruppe dazu auf, bei Spenden die offiziellen Organisationen wie das Chinesische Rote Kreuz zu meiden, sondern das Geld lieber Vertrauenspersonen zu übergeben, die in die Unglücksregion reisten.So lautet es wörtlich im Aufruf: „ Am besten entsendet mit Euren Spenden jemanden, dem ihr vertrauen könnt; denn, wer sonst könnte schon garantieren, dass es keine Korruption gibt?“</p><p>Ausländische Beobachter reagierten mit grossem Erstaunen auf die Verhaftung. Selten war in der Vergangenheit eine prominente Person von Verhaftung betroffen, die wie Tra Gyal als Teil des politischen Establishments angesehen wurde.</p><h3>Nach dem Erbeben: Weitere Vorwürfe an die Regierung</h3><p>Weitere Augenzeugen bestätigen die Vorwürfe, dass die von derRegierung entsandten Helfer chinesische Migranten und Regierungsbeamte bei den Hilfsaktionen bevorzugen. Auch würden offizielle Stellen die Opferzahl herunterspielen, um so über Bausünden hinwegzutäuschen.</p><p>GlobalPost zitiert einen tibetischen Mönch in der Region: „Sie machten eine grosse Show mit Lastwagen, die Hilfsgüter transportieren, aber alle fuhren an uns vorbei. Schauen Sie sich um: die tibetischen Familien hier haben nichts zu essen, nichts zu trinken und keine Medikamente.“</p><p>Bilder von der Stadt Kyegundo, die besonders schwer betroffen ist, zeigen, dass fast ausschliesslich chinesische Regierungs– und Geschäftsgebäude erhalten blieben. Dagegen sind vor allem die qualitativ schlechten Siedlungen dem Erboden gleichgemacht, die im Rahmen der Sesshaftmachung von Nomaden errichtet wurden. Ebenfalls sind viele Schulen eingestürzt. Die meisten von ihnen waren von den gleichen offiziellen Baufirmen errichtet worden, die schon nach dem Erbeben in der Provinz Sichuan heftige Kritik wegen Baumängeln auf sich gezogen hatten.</p><p>Viele Nomaden mussten in einem gross angelegten Projekt zur Sesshaftmachung in hastig errichtete Siedlungen umziehen. Offiziell war die Massnahme damit begründet worden, die Übergrasung des tibetischen Hochlandes durch die Viehherden zu verhindern. In Wirklichkeit steckte dahinter wohl die Absicht, die Nomaden als Sesshafte besser kontrollieren zu können. Viele der Nomaden standen auch projektierten Staudämmen und Goldminen im Wege.</p><p>Quellen: Times Online; GlobalPost</p><p>Zusammengestellt für die GSTF von Dr. Uwe Meya</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/05/01/tibet-information-der-gstf-vom-30-april-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Erdbeben in Yushu – so helfen Sie mit Ihrer Spende!</title><link>http://tibetfocus.com/2010/04/30/erdbeben-in-yushu-%e2%80%93-helfen-sie-mit-ihrer-spende/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/04/30/erdbeben-in-yushu-%e2%80%93-helfen-sie-mit-ihrer-spende/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Apr 2010 15:00:04 +0000</pubDate> <dc:creator>TR</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Spenden GSTF Tibet Erdbeben]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5742</guid> <description><![CDATA[Das verheerende Erdbeben in der Präfektur Yushu hat tiefe Spuren hinterlassen. Viele Menschen haben nahe Angehörige verloren und viele werden weiterhin vermisst. Die Bilder aus den Medien sind erschütternd. Der GSTF-Vorstand hat sich entschieden mit einem Beitrag von CHF 5 000.- die Soforthilfe der Organisation TIBET FOUNDATION in London zu unterstützen.  Betreffend der Gebetszeremonie für [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das verheerende Erdbeben in der Präfektur Yushu hat tiefe Spuren hinterlassen. Viele Menschen haben nahe Angehörige verloren und viele werden weiterhin vermisst. Die Bilder aus den Medien sind erschütternd.</p><p>Der GSTF-Vorstand hat sich entschieden mit einem Beitrag von CHF 5 000.- die Soforthilfe der Organisation TIBET FOUNDATION in London zu unterstützen.  Betreffend der Gebetszeremonie für die Opfer in Yushu, organisiert durch die Tibetergemeinschaft in der Schweiz und Liechtenstein, spendet die GSTF zudem CHF 500.-</p><p>Darüber hinaus bitten wir direkte Spenden zu  entrichten. Wir haben seriöse Hilfsorganisationen eruiert, die vor Ort Hilfe leisten und empfehlen folgende Organisationen:</p><ul><li><a href="http://www.tibet-foundation.org/">Tibet Foundation</a><em>: </em><a href="http://www.tibet-foundation.org/how_you_can_help/make_a_donation/" target="_blank">Hier  direkt spenden</a></li><li><a href="http://www.rokpa.ch/">Rokpa</a>:   <a href="https://www.paypal.com/ch/cgi-bin/webscr?cmd=_flow&amp;SESSION=xN6-FkjH7qqPHQqcP0uhOpfdPbUxbuGZdnlEyA1_sYp-2YhYyrvf0UmTM-q&amp;dispatch=5885d80a13c0db1f22d2300ef60a67593b79a4d03747447e1e8d0f800ad65e80" target="_blank">Hier  direkt spenden</a></li></ul><p>Die Bevölkerung ist dringend auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte helfen Sie mit einer Spende.</p><p>Weitere Organisationen über welche gespendet werden kann:</p><p><a href="http://yushuearthquakerelief.com/" target="_blank">yushuearthquakerelief.com/</a><br /> <a href="http://yushuearthquakerelief.com/?page_id=369" target="_blank">Hier direkt spenden</a></p><p><a href="http://www.machik.org/" target="_blank">www.machik.org</a><br /> <a href="https://secure.groundspring.org/dn/index.php?aid=25331" target="_blank">Hier direkt spenden</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/04/30/erdbeben-in-yushu-%e2%80%93-helfen-sie-mit-ihrer-spende/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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