<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tibetfocus.com &#187; Schweiz</title> <atom:link href="http://tibetfocus.com/category/schweiz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://tibetfocus.com</link> <description></description> <lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 14:08:55 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=</generator> <item><title>Arosa will Städtepartnerschaft mit Shangrila durchsetzen. Schweizer Tibetorganisationen führen Protest weiter.</title><link>http://tibetfocus.com/2012/02/02/arosa-von-den-chinesen-ausgetrickst/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/02/02/arosa-von-den-chinesen-ausgetrickst/#comments</comments> <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:36:18 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Schweiz]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8316</guid> <description><![CDATA[Zürich, 2. Februar 2012 _ Das Treffen zwischen Vertretern der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) und Lorenzo Schmid, dem Gemeindepräsidenten von Arosa, hat nicht zu Klärungen geführt. Der Gemeindepräsident will nicht vom eingeschlagenen Kurs abweichen. Laut neuesten Angaben von Arosa Tourismus werde das entscheidende Dokument für eine Städtepartnerschaft am Sonntag in Arosa unterzeichnet. Die Schweizer Tibetorganisationen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Zürich, 2. Februar 2012 _ Das Treffen zwischen Vertretern der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) und Lorenzo Schmid, dem Gemeindepräsidenten von Arosa, hat nicht zu Klärungen geführt. Der Gemeindepräsident will nicht vom eingeschlagenen Kurs abweichen. Laut neuesten Angaben von Arosa Tourismus werde das entscheidende Dokument für eine Städtepartnerschaft am Sonntag in Arosa unterzeichnet. Die Schweizer Tibetorganisationen künden Protest vor Ort an. Heute morgen um 9.15 Uhr trafen sich Migmar Raith, Vorstandsmitglied der GSTF und Dr. Peter Leisinger (ehemaliger GSTF-Präsident) mit dem Gemeindepräsidenten von Arosa, Herrn Lorenzo Schmid. Der Gemeindepräsident zeigte sich im einstündigen Gespräch nicht gewillt, die Städtepartnerschaft rückgängig zu machen, wie dies die GSTF forderte.<br /> Im Gespräch verstrickte sich Schmid immer wieder in Widersprüche betreffend seiner Einschätzungen der Lage in Tibet. Schmid nannte die Entwicklungen der letzten 20 Jahre in Tibet positiv und verwies auf Fortschritte im Bereich der Menschenrechte. Handkerum sagte er aus, dass die aktuellen Protest– Niederschlagungen und Selbstverbrennungen in Tibet nicht in der unmittelbaren Nähe von Shangrila stattgefunden hätten. „Es scheint, dass Herr Schmid nur die eine Seite der Medaille sehen will. Die geplante Städtepartnerschaft ist in Anbetracht der momentanen politischen Situation in Tibet nicht nur für die Tibeter ein Schlag ins Gesicht, auch dem Ansehen von Arosa wird ein solches Engagement schaden. Arosa muss sich bewusst sein, dass es sich bei diesem Projekt nicht um eine eigentliche China-Schweiz Partnerschaft handelt, sondern um eine Region, die ursprünglich tibetisch war und auch jetzt noch hauptsächlich von Tibetern bewohnt wird. Arosa wäre die erste Gemeinde in der Schweiz, die eine solche Partnerschaft eingehen würde . Es ist klar, dass wir am Sonntag vor Ort sind und auf diese Missstände aufmerksam machen“, so Migmar Raith. In den letzten Tagen wurden Kundgebungen von Tibetern brutal niedergeschlagen. Gewisse Regionen sind von der Aussenwelt abgeriegelt. Aus Protest gegen das Gewaltregime haben sich seit letztem März 16 tibetische Mönche, Nonnen und Zivilpersonen aus Protest selbst verbrannt.<br /> Dass die chinesische Regierung stärker versucht, in der Schweiz Fuss zu fassen, hat einen klaren Hintergrund. Laut einem Dokument des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei ist es erklärtes Ziel, die Propagandaarbeit im Ausland zu verstärken. Unter anderem spielen bei der Soft-Power-Strategie dabei auch die Konfuzius-Institute, welche nun auch in der Schweiz eröffnet werden, eine wichtige Rolle.</p><p> </p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Medienmitteilung der GSTF und des VTJE</strong></span><br /> <span style="color: #ff0000;"><strong> Schweizer Tibetorganisationen protestieren gegen Städtepartnerschaft. Treffen mit Gemeindepräsident von Arosa bestätigt.</strong></span><br /> Zürich, 1. Februar 2012. Die Schweizer Skiregion Arosa und die von China besetzte tibetische Region „Shangrila“ haben eine gemeinsame Städtepartnerschaft unterzeichnet. Am 5. Februar wird diese Partnerschaft mit „chinesischem Gesang und Tanz einer tibetischen Volksgruppe“ zelebriert. Vertreter der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft und der Bündner Künstler Dr. Peter Leisinger treffen sich morgen mit dem Gemeindepräsidenten von Arosa und fordern ihn auf, diese Partnerschaft rückgängig zu machen.<br /> Die Schweizer Feriendestination Arosa hat 2011 mit chinesischen Offiziellen ein Dokument unterzeichnet, welches die Partnerschaft zwischen Arosa und Shangrila besiegelt. Der Partnerschaftsvertrag sieht laut Medienmitteilung von Arosa Tourismus inhaltlich neben touristischen und politischen Aktivitäten eine enge Begleitung durch Arosa im Bereich der Skigebietslancierung vor. Die Städte liebäugeln auch mit der Idee, in Zukunft einmal Olympische Spiele in Shangrila stattfinden zu lassen. Shangrila war vor dem Einmarsch der chinesischen Volksbefreiungsarmee auf tibetischem Gebiet und ist nun der Provinz Yunnan eingeteilt.<br /> „Arosa scheint nicht wirklich genau abgeklärt zu haben, worauf es sich da einlässt. Die Partnerschaft mit Arosa ist für China reine Propaganda. Dies nicht zur Kenntnis zu nehmen ist einfach nur blauäugig“, so Dicky Tethong, Vorstandsmitglied der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF). „Momentan zünden sich aus Protest gegen die lebensunwürdige Situation in Tibet Menschen selbst an. Chinesische Sicherheitskräfte schiessen auf unbewaffnete Demonstranten und unweit dieser tragischen Schauplätze unterstützt Arosa ein solches Projekt. Wir fordern den Gemeindepräsidenten von Arosa auf, diese Partnerschaft rückgängig zu machen.“<br /> GSTF Vorstandsmitglied Migmar Raith und der ehemalige GSTF Präsident und in Malans (GR) wohnhafte Künstler Dr. Peter Leisinger werden sich morgen Donnerstag mit Herrn Lorenzo Schmid, Gemeindepräsident von Arosa, treffen.<br /> Des weiteren hat der Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE) eine Protestaktion angekündigt. “Unter den gegebenen Umständen kann eine Partnerschaft wohl kaum deplazierter sein! Sollte der geplante Fest-Anlass am 5. Februar stattfinden, werden wir vor Ort sein und Präsenz markieren“, so Norzin Lhamo Dotschung, Präsidentin des VTJE.</p><p>Kontakt:<br /> Migmar Raith, Vorstandsmitglied GSTF: 078 671 81 99<br /> Kelsang Gope, Mediensprecher GSTF, <a href="mailto:%6d%65%64%69%65&#110;&#64;%67%73&#116;%66%2e%6f&#114;%67">medien@gstf.org</a></p><p> </p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Arosa: Von den Chinesen ausgetrickst: «Hat denn Arosa überhaupt abgeklärt, auf was es sich da einlässt?»</strong></span></p><p>Die Gemeinde Arosa lädt am kommenden Sonntag zu einem besonderen Fest: Im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Shangri-La tritt eine tibetische Volksgruppe auf. In der Schweiz lebende Tibeter sind – gelinde gesagt – irritiert. Von Hansruedi Berger Arosa. – «Das kommt mir doch ziemlich blauäugig vor», sagt Dicky Tethong, Vorstandsmitglied der Gesell schaft Schweizerisch-Tibetische Freund schaft (GSTF). Die Exiltibeterin meint damit die im vergangenen Oktober vereinbarte Städtepartnerschaft von Arosa mit Shangri-La in China. Was zuerst nach einem PR-Gag des Verkehrsvereins Arosa ausgesehen hatte und von kaum jemanden richtig zur Kenntnis genommen wurde, entwickelt sich nun immer mehr zu einem Politikum. Denn Shangri-La ist nicht irgendeine Stadt in der Volksrepublik China, sondern ein 11 613 Quadratkilometer grosser Kreis und hatte laut Wikipedia 2004 rund 130 000 Einwohner. Das Brisante an der Sache ist jedoch: Shangri-La gehörte bis zur Einverleibung durch den chinesischen Staat zu Tibet, deren Bewohner der Staatsmacht schwerste Verletzungen der Menschenrechte vorwerfen.<br /> Was nun das Fass bei den Exiltibetern zum Überlaufen gebracht hat, ist, dass Arosa und das chinesische Generalkonsulat am nächsten Sonntag im Namen der Städtepartnerschaft zu einem kulturellen Austausch geladen haben. Dabei, so heisst es in der Einladung, die von Arosas Gemeindepräsident Lorenzo Schmid und vom chinesischen Generalkonsul in Zürich, Jianquan Liang, unterzeichnet ist, «ist es uns eine besondere Freude, eine chinesische Tanz– und Gesangsvorführung einer tibetischen Volksgruppe präsentieren zu dürfen». Für Tethong ist es unerklärlich, dass Arosa mit dem chinesischen Regime eine solche Partnerschaft eingeht. Nach wie vor würden von der Zentralregierung massive Menschenrechtsverletzungen an Tibetern begangen. Immer wieder würden dort Tibeter an friedlichen Kundgebungen von den Chinesen erschossen. Sie stellt sich deshalb auch die Frage: «Hat Arosa denn überhaupt abgeklärt, auf was es sich da einlässt?»<br /> «Hölle», nicht «Himmel»<br /> Auch GSTF-Mediensprecher Kelsang Gope ist fassungslos. Die chinesische Regierung würde in Shangri-La die Tibeter als Marionetten missbrauchen. Und wenn Arosa Tourismus in seiner Medienmitteilung vom Oktober darauf anspiele, Shangri-La bedeute «Himmel auf Erden», dann sei das doch reichlich naiv. Für die dort lebenden Tibeter wäre «Hölle auf Erden» wohl zutreffender, so Gope. Und auch dass Arosa Tourismus in derselben Mitteilung bereits von allfälligen Olympischen Spielen in Shangri-La mit Aroser Hilfe träumt, ist für den gebürtigen Tibeter völlig absurd. Denn die Spiele in Peking hätten gezeigt, dass die Zentralregierung solche Anlässe zur Propaganda nutze.<br /> Kritisches Hinterfragen unerlässlich Doch nicht nur bei Exiltibetern stösst die Aroser Aktion auf Unverständnis, auch die grüne Nationalrätin Maya Graf (Basel-Landschaft) zeigt sich ziemlich überrascht. Es sei doch klar, dass sich Schweizer Gemeinden vor dem Eingehen solcher Partnerschaften klar bewusst sein müssten, dass bei der chinesischen Seite die Machtpolitik im Vordergund stehen könnte, sagt Graf, die ausserdem Vizepräsidentin der Parlamentarischen Gruppe Tibet ist. «Arosa hätte in diesem Fall hellhörig werden müssen», meint sie. Sie sei nicht sicher, ob sich die Gemeinde überhaupt bewusst gewesen sei, dass es eigentlich um einen Teil Tibets gehe, der von der chinesischen Regierung besetzt werde und erst 2001 zu Shangri– La umbenannt worden sei.<br /> Schmid: Lage kein Thema<br /> Schmid ist erstaunt über den Wirbel, den die Partnerschaft mit Shangri-La ausgelöst hat. Für Arosa habe es bei der Aktion keinerlei politische Diskussionspunkte gegeben. Die Partnerschaft sei durch den Kontakt zwischen ihm als Gemeindepräsident von Arosa und dem chinesischen Generalkonsul in Zürich in die Wege geleitet worden. Und natürlich sei auch Arosa Tourismus daran sehr interessiert. Die geografische Lage sei nie ein Thema gewesen. Denn Shangri-La liege in der chinesischen Provinz Yunnan und nicht in Tibet.<br /> Nach Besetzung 1959 einverleibt. Doch diese Erklärung lässt Tethong nicht gelten. Für sie gehört Shangri-La ganz klar zu Tibet. Dies sei bis zur chinesischen Besetzung im Jahre 1959 auch der Fall gewesen. China habe aber danach Teile von Tibet – darunter auch Shangri-La – einfach ihren Provinzen einverleibt. Nun zu behaupten, Shangri-La gehöre nicht zu Tibet, sei wohl eher ein schlechter Scherz.</p><p><a href="http://tibetfocus.com/2012/02/02/arosa-von-den-chinesen-ausgetrickst/arosa2012-01-31/" rel="attachment wp-att-8320">Hier Artikel der Südostschweiz vom 31.01.2012 als pdf lesen</a></p><p>Quelle: suedostschweiz.ch</p><p>Kommentare:</p><p><a href="http://www.suedostschweiz.ch/politik/tibeter-werfen-arosa-blauaugigkeit-vor" target="_blank">Kommentare senden auf suedostschweiz.ch</a></p><p>René Joos</p><p>31.01.2012 12:25 Uhr</p><p>Empfehlenswert (0 x)<br /> Kommentar melden</p><p>Arosa-Shangrigang-hei</p><p>Sehr billig dieses Arosa. Ohne Ethik, Moral, Anstand und Hirn gegenüber einem unterdrückten Volk dessen Botschaften in unserer rein materialistischen Welt ein unverzichtbares Gegengewicht sein sollten.<br /> In ein paar Jahren wird die Partnerschaft wohl noch mit der Mafia erweitert<br /> Geld unser Gott. Ekelhaft.<br /> Friedrich Lorenz</p><p>31.01.2012 11:33 Uhr</p><p>Empfehlenswert (0 x)<br /> Kommentar melden</p><p>Kokolores</p><p>Das ist eine Freundschaft zu einer Stadt, nicht zu einem Regime. Die Stadt kann ja wohl nichts dafür, dass sie in der Provinz X liegt statt Y.<br /> Karin Hutter</p><p>31.01.2012 11:04 Uhr</p><p>Empfehlenswert (2 x)<br /> Kommentar melden</p><p>Städtefreundschaft</p><p>Eine Städtefreundschaft, bei der die geografische Lage kein Thema ist? Geht es nicht genau darum, mit einem Ort in einer bestimmten Gegend eine Verbindung einzugehen?</p><p>Auch Nicht-Tibetern sind doch die Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen in Tibet bekannt, da braucht es nicht mal grosse Recherche.<br /> Arosa ignoriert dies nicht nur, sondern unterstützt mit dieser Aktion sogar aktiv Chinas Propaganda, ein Skandal. Ich hoffe sehr, dass diese “Freundschaft” rückgängig gemacht werden kann.</p><p> </p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/02/02/arosa-von-den-chinesen-ausgetrickst/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Statement von Kalon Tripa Dr Lobsang Sangay wegen der Tötung von Tibetern durch die VR China</title><link>http://tibetfocus.com/2012/01/27/statement-von-kalon-tripa-dr-lobsang-sangay-wegen-der-totung-von-tibetern-durch-die-vr-china/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/01/27/statement-von-kalon-tripa-dr-lobsang-sangay-wegen-der-totung-von-tibetern-durch-die-vr-china/#comments</comments> <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:27:52 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Schweiz]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8301</guid> <description><![CDATA[Department of Information and International Relations, tibet.net, 26. Januar 2012 Während die Chinesen am 23. und 24. Januar 2012 überall die ersten Tage des Jahres des Drachens feierlich begingen, schoss die chinesische Polizei wahllos auf Hunderte von Tibetern, die sich in Drango, Serthar, Ngaba, Gyarong und anderen benachbarten Gegenden friedlich versammelt hatten, um ihre Grundrechte [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Department of Information and International Relations, tibet.net, 26. Januar 2012</p><p>Während die Chinesen am 23. und 24. Januar 2012 überall die ersten Tage des Jahres des Drachens feierlich begingen, schoss die chinesische Polizei wahllos auf Hunderte von Tibetern, die sich in Drango, Serthar, Ngaba, Gyarong und anderen benachbarten Gegenden friedlich versammelt hatten, um ihre Grundrechte geltend zu machen. Wie verlautet, wurden dabei sechs Tibeter getötet und um die 60 verletzt, manche von ihnen so schwer, dass man um ihr Überleben fürchten muss. Wegen solch grauenhafter Gewaltakte wie diesen letzteren und der systematischen Unterdrückung des tibetischen Volkes, haben dessen Groll und Verbitterung über die chinesische Regierung seit der massiven Erhebung von 2008 nur noch zugenommen. Immer schon seit der Invasion Tibets beansprucht die chinesische Regierung, ein sozialistisches Paradies in Tibet schaffen zu wollen. Den Tibetern werden jedoch ihre grundlegenden Menschenrechte verweigert, die empfindliche Umwelt wird zerstört, die tibetische Sprache und Kultur werden assimiliert, Bilder Seiner Heiligkeit des Dalai Lama sind verboten, und das tibetische Volk wird wirtschaftlich marginalisiert. Tibet ist nun völlig von der Außenwelt abgeriegelt. Ausländer dürfe nicht mehr nach Tibet einreisen, die gesamte Region steht de facto unter Kriegsrecht. Deshalb bitte ich die chinesische Führung dringend, den Klagen der demonstrierenden Tibeter und derjenigen, die sich selbst verbrannten, Beachtung zu schenken. Mit Gewalt und dem Abschlachten von Demonstranten werden Sie die berechtigten Klagen der Tibeter nicht abstellen und die Stabilität in Tibet nicht wieder herstellen können. Der einzige Weg, um die Tibetfrage zu lösen und einen dauerhaften Frieden zu schaffen, besteht darin die Rechte des tibetischen Volkes zu achten, sowie den Dialog aufzunehmen. Für jemanden, der sich dem Prinzip des ausgleichenden Dialogs tief verpflichtet fühlt, ist dieser Einsatz von Gewalt gegen die Tibeter sowieso unerträglich. Es sollte von allen Menschen in China und in der ganzen Welt auf das Schärfste verurteilt werden. Ich rufe die internationale Gemeinschaft auf, sich mit dem tibetischen Volk solidarisch zu erklären und in diesen kritischen Zeiten ihre Stimme zum Schutz seiner Grundrechte zu erheben. Ich ersuche darum, dass die internationale Gemeinschaft und die Vereinten Nationen einen Ermittlungsausschuß nach Tibet entsenden, und dass den globalen Medien Zugang zu der Region gewährt wird. Die Führung in Peking sollte sich darüber im Klaren sein, dass sie in einem ungeheuerlichen Verstoß gegen das Völkerrecht und in Missachtung ihrer eigenen Gesetze ihre eigenen „Familienmitglieder“ tötet, und dass eine solche Handlungsweise Chinas moralische Legitimität und sein Ansehen auf der Weltbühne nur noch mehr in Frage stellen wird. Ich möchte hiermit auch meinen geliebten Brüdern und Schwestern in Tibet beteuern, dass wir ihren Hilfeschrei laut und deutlich vernehmen. Wir bitten Euch, verzweifelt nicht und nehmt Abstand von allen extremen Schritten. Wir fühlen Euren Schmerz mit Euch und wir werden nicht gestatten, dass die Opfer, die Ihr gebracht habt, umsonst waren. Ihr seid alle in unseren Herzen und Gebeten – einen jeden Tag und ohne Unterlass. Ich ersuche ferner meine tibetischen Landsleute, das Losar (Tibetisches Neujahr), das dieses Jahr auf den 22. Februar fällt, nicht zu feiern. Führt jedoch die gewohnheitsmäßigen religiösen Rituale aus wie zum Tempel zu gehen, Räucherwerk zu verbrennen und die traditionellen Gaben darzubringen. Um unsere Solidarität mit den Tibetern in Tibet zu bezeigen, bitte ich die Tibeter und unsere Freunde in der ganzen Welt, am Mittwoch, den 8. Februar, weltweite Mahnwachen abzuhalten. Lasst uns eine laute und vernehmbare Botschaft an die chinesische Regierung richten, die Botschaft, dass Gewalt und das Töten unschuldiger Tibeter nicht akzeptabel sind. Ich bitte alle darum, diese Mahnwachen in Frieden und Würde und im Einklang mit den Gesetzen des jeweiligen Landes durchzuführen. Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/01/27/statement-von-kalon-tripa-dr-lobsang-sangay-wegen-der-totung-von-tibetern-durch-die-vr-china/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Internationaler Menschenrechtstag am Samstag, 10. Dezember 2011 in Genf: Demonstration für Tibet in Genf</title><link>http://tibetfocus.com/2011/12/09/internationaler-menschenrechtstag-samstag-10-marz-2011-in-genf/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2011/12/09/internationaler-menschenrechtstag-samstag-10-marz-2011-in-genf/#comments</comments> <pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:11:03 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Schweiz]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8143</guid> <description><![CDATA[Schweizer Fernsehen – Tagesschau, 10.12.11 - Rund 1000 Personen – Tibeter und Sympathisanten – haben am Tag der Menschenrechte vor dem UNO-Hauptsitz in Genf demonstriert. Sie forderten, dass eine unabhängige Ermittlungskommission Menschenrechtsverletzungen in Tibet untersuchen soll. Ein Memorandum wurde der UNO-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay übergeben, wie die Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz &#38; Liechtenstein (TGSL) schrieb. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Schweizer Fernsehen – Tagesschau, 10.12.11 -<br /> Rund 1000 Personen – Tibeter und Sympathisanten – haben am Tag der Menschenrechte vor dem UNO-Hauptsitz in Genf demonstriert. Sie forderten, dass eine unabhängige Ermittlungskommission Menschenrechtsverletzungen in Tibet untersuchen soll.</p><p>Ein Memorandum wurde der UNO-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay übergeben, wie die Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz &amp; Liechtenstein (TGSL) schrieb. Unterschrieben hatten es unter anderen auch der Genfer SP-Präsident René Longet, Ständerat Luc Recordon (Grüne/VD) und Nationalrätin Maya Graf (Grüne/BL).</p><p>Die Kundgebung wollte auf Menschenrechtsverletzungen in Tibet und auf Selbstverbrennungen von Tibetern aufmerksam machen. Die Menschen sähen kein anderes Mittel mehr als sich selbst zu verbrennen, um auf die gröbsten Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, schrieb die TGSL dazu.</p><p>Ermittlungskommission gefordert</p><p>«Wir rufen die UNO auf, eine unabhängige Ermittlungskommission mit ungehindertem Zugang nach Tibet zu schicken», hiess es im Communiqué. Die anhaltenden Verstösse gegen Menschenrechte müssten untersucht werden. UNO-Menschenrechtsexperten hätten China wegen seines Vorgehens gegen tibetische Mönche kritisiert.</p><p>Auch eine Intervention auf Regierungsebene wurde in Genf gefordert. «Wir wollen, dass Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama ihre Gefühle über die Vorfälle in Tibet gegenüber Chinas Präsidenten Hu Jintao schildern», sagte eine junge Frau.</p><p>Die Lage in Tibet werde immer schlimmer, hielt sie fest. Eine andere Teilnehmerin der Kundgebung kritisierte, dass die Wirtschaft immer vor den Menschenrechten komme. Die Regierungen würden nichts für Tibet unternehmen, weil sie sich vor China fürchteten.</p><p>Festnahmen am Menschenrechtstag in China</p><p>Bei Aktionen zum Menschenrechtstag sind vor der UNO-Vertretung in Peking eine unbekannte Zahl von Menschen festgenommen worden. Ein Grossaufgebot chinesischer Sicherheitskräfte hatte das Gebäude weiträumig abgeriegelt.</p><p>Polizisten führten mehrere Chinesen ab, die offenbar ihre Anliegen bei der UNO-Vertretung vorbringen wollten. Internationale Menschenrechtsgruppen übten scharfe Kritik an der Pekinger Führung und forderten zugleich die Freilassung des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo und anderer Bürgerrechtler.</p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Bericht über die Kundgebung</strong></span></p><p>Auf dem Place des Nations vor der UNO in Genf wurde auch am diesjährigen Menschenrechtstag von den grossen Tibetorganisationen der Schweiz gemeinsam eine Kundgebung durchgeführt. Verschiedene Ansprachen wechselten sich nach dem Beginn um 12.oo Uhr mit Gebeten, Theatern und Slogans ab. Um 16.00 Uhr schloss ein Gebet und Sangsol durch Khen Rinpoche aus dem Kloster Rikon und die Tibetische Nationalhymne die Kundgebung feierlich ab.</p><p>Die Kundgebung wurde organisiert von:<br /> – Tibetergemeinschaft in der Schweiz &amp; Liechtenstein, <a href="www.tibetswiss.ch" target="_blank">www.tibetswiss.ch</a><br /> – Tibetische Frauen-Organisation in der Schweiz, <a href="http://www.tfos.ch/">www.tfos.ch</a><br /> – Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft, <a href="http://www.tibetfocus.com/">www.tibetfocus.com</a><br /> – Verein Tibeter Jugend in Europa (TYAE), <a href="http://www.tibetanyouth.org/">www.tibetanyouth.org</a></p><p>Organizers:</p><p>Tibetan Community in Switzerland &amp; Liechtenstein (TCSL)<br /> Tibetan Women’s Organization in Switzerland (TWOS)<br /> Tibetan Youth Association in Europe (TYAE)<br /> Swiss-Tibetan Friendship Association (STFA)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2011/12/09/internationaler-menschenrechtstag-samstag-10-marz-2011-in-genf/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>TIBET — Erzwungener Wandel auf dem Dach der Welt, Diavortrag // Donnerstag 8. Dezember 2011</title><link>http://tibetfocus.com/2011/11/27/tibet-erzwungener-wandel-auf-dem-dach-der-welt-diavortrag-donnerstag-8-dezember-2011/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2011/11/27/tibet-erzwungener-wandel-auf-dem-dach-der-welt-diavortrag-donnerstag-8-dezember-2011/#comments</comments> <pubDate>Sun, 27 Nov 2011 12:47:32 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Schweiz]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8112</guid> <description><![CDATA[von Klemens Ludwig, deutscher Autor, Publizist, Minderheiten– und Tibetexperte Gemeinschaftszentrum Riesbach Seefeldstrasse 93, 8008 Zürich Beginn 19.30 Uhr, Türöffnung 19 Uhr Eintritt 10 CHF // 5 CHF (Schüler und Studenten) Tram 2 und 4 bis Feldeggstrasse oder Höschgasse // Bus 33 bis Höschgasse // Parkhaus: Feldeggstrasse 1986 besuchte Klemens Ludwig erstmals Tibet, was seitdem den [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>von Klemens Ludwig, deutscher Autor, Publizist, Minderheiten– und Tibetexperte</p><p>Gemeinschaftszentrum Riesbach<br /> Seefeldstrasse 93, 8008 Zürich<br /> Beginn 19.30 Uhr, Türöffnung 19 Uhr<br /> Eintritt 10 CHF // 5 CHF (Schüler und Studenten)</p><p>Tram 2 und 4 bis Feldeggstrasse oder Höschgasse // Bus 33 bis Höschgasse // Parkhaus: Feldeggstrasse</p><p>1986 besuchte Klemens Ludwig erstmals Tibet, was seitdem den Schwerpunkt seiner publizistischen Arbeit bildet. Klemens Ludwig schreibt für Organe wie die NZZ , Frankfurter Allgemeine, die Welt, die Tageszeitung (taz) und ist zudem Chefredakteur der Zeitschrift «Brennpunkt Tibet».</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2011/11/27/tibet-erzwungener-wandel-auf-dem-dach-der-welt-diavortrag-donnerstag-8-dezember-2011/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tashe Thaktsang: „Wir sind fassungslos!“</title><link>http://tibetfocus.com/2011/10/25/tashe-thaktsang-%e2%80%9ewir-sind-fassungslos%e2%80%9c/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2011/10/25/tashe-thaktsang-%e2%80%9ewir-sind-fassungslos%e2%80%9c/#comments</comments> <pubDate>Tue, 25 Oct 2011 21:06:15 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Schweiz]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8009</guid> <description><![CDATA[Südkurier, 25.10.11, Intreviewfragen von Karina Christen - Die jüngsten Ereignisse in ihrer Heimat bewegen auch die Exiltibeter. Tashe Thaktsang aus Radolfzell über die Lage in Tibet und die möglichen Motive der Mönche Herr Thaktsang, der brutale Protest, der sich in Tibet zeigt, passt überhaupt nicht zum gängigen, eher friedlichen Tibet-Bild. Wie kommt es dazu? TT: [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Südkurier, 25.10.11, Intreviewfragen von Karina Christen -</p><p>Die jüngsten Ereignisse in ihrer Heimat bewegen auch die Exiltibeter. Tashe Thaktsang aus Radolfzell über die Lage in Tibet und die möglichen Motive der Mönche</p><p>Herr Thaktsang, der brutale Protest, der sich in Tibet zeigt, passt überhaupt nicht zum gängigen, eher friedlichen Tibet-Bild. Wie kommt es dazu?</p><p>TT: Das ist die absolute Verzweiflung. Die Situation hat sich seit 2008 dramatisch verändert. Vor allem die Klöster werden unglaublich streng kontrolliert. Dort wurden Stützpunkte eingerichtet, die man Arbeitsteams nennt. Die Mönche sind verpflichtet, sich einer Umerziehung zu unterwerfen. Dabei müssen sie den Dalai Lama denunzieren oder sich zur Einheit von China und Tibet bekennen. Die erzwungene Denunziation des Dalai Lama ist für die Mönche das Schlimmste, weil alles, was sie glauben und lernen, auf ihn zurückgeht. Das ist im tibetischen Buddhismus ein Sakrileg. In den Klöstern wird unsere nationale Identität gebündelt – das weiss China. Klöster sind das sichtbare Herzstück der tibetischen Kultur und des Volkes.</p><p>Warum entscheiden sich die Mönche für die Selbstverbrennung? Gibt es in der tibetischen Tradition ein Vorbild für diese extreme Form des Protests?</p><p>TT: Nein, auf keinen Fall. Wir Tibeter sind selbst fassungslos darüber. Das ist für uns nicht vorstellbar, weil es eine Autoaggression ist. Die Mönche müssen über 250 Gelübde ablegen. Eins davon, ein sehr zentrales, ist: Keine Gewaltanwendung gegenüber jeglichem Lebewesen, auch nicht gegen sich selbst. Für den Buddhisten ist das Menschsein das höchste Gut im Zyklus der Wiedergeburten. Das selbst zu zerstören, ist entsetzlich. Ich hoffe, dass die Vorgänge nicht die Tür zu weiteren Protesten in dieser Form öffnen. Es werden in der buddhistischen Legende jedoch auch Momente beschrieben, in denen die bewusste Opferung seines eigenen Lebens für einen höheren Zweck respektiert wird. Diese Entscheidung fällt jeder für sich bei gesundem Verstand.</p><p>Gibt es eine bestimmte Massnahme Chinas, die die Situation der Tibeter in diesem Jahr verschlechtert hat?</p><p>TT: Es ist die Summe aller Ereignisse seit 2008. Da ist der friedliche Protest in Osttibet übergeschwappt auf die gesamte Region, in der Tibeter in China leben. Seitdem werden Klöster und Bevölkerung massiver polizeilicher Kontrolle unterworfen. Das ist vielleicht der Punkt, an dem die Mönche sich sagen: Das Leben als Mönch ist unmöglich geworden. Deshalb tun sie alles, damit endlich etwas geschieht. Es tut sich ja nichts. Alle Dialoge mit China blieben völlig substanzlos. Die KP hat den Dalai Lama mehrfach öffentlich verhöhnt. Das halten die jungen Mönche nicht mehr aus. Wobei man sagen muss: Das sind Tibeter, die bereits unter der chinesischen Herrschaft geboren sind.</p><p>Was ist für die Tibeter ausserhalb der Klöster das grösste Problem?</p><p>TT: Die Marginalisierung der Tibeter innerhalb des eigenen Lebensraums. Durch den Bevölkerungstransfer von Han-Chinesen dominieren diese inzwischen. Dort, wo es gute Lebensbedingungen, wie fliessendes Wasser gibt, leben immer mehr Han-Chinesen und sie haben es erheblich leichter, gute Wohnungen oder Konzessionen zu bekommen, um zum Beispiel ein Geschäft zu eröffnen. Unter den tibetischen Jugendlichen liegt die Arbeitslosigkeit bei 60 Prozent. Die Tibeter erleben eine grausame Apartheidpolitik.</p><p>Gibt es noch immer eine Fluchtbewegung aus Tibet?</p><p>TT: Ja, es gibt natürlich vor allem Mönche, die versuchen, die Klöster zu verlassen und nach Indien zu fliehen. Ebenso auch Zivilpersonen. Aber die Fluchtbedingungen sind schwierig. Längst kommen nicht mehr so viele Flüchtlinge nach Indien, weil die Grenze einfach erheblich undurchlässiger geworden ist.</p><p>Woher bekommen Sie Informationen aus Tibet? Unabhängige Journalisten haben keinen Zugang.</p><p>TT: Zum Beispiel von Flüchtlingen, die es geschafft haben, nach Indien zu kommen. Manchmal sind auch Kontakte über Handys möglich. Auch der Austausch von Fotos. Wir fordern natürlich dringend, dass unabhängigen Journalisten erlaubt wird, sich ein Bild der Lage vor Ort zu machen.</p><p>Sie haben neulich vor dem zuständigen Bundestagsausschuss um Hilfe für Tibet gebeten. Was kann Deutschland tun?</p><p>TT: Ich wünsche mir, dass die deutsche Regierung sich dafür einsetzt, dass eine Uno-Untersuchungskommission nach Osttibet geschickt wird. Ich wünsche mir, dass China daran erinnert wird, sich an seine eigene Verfassung zu halten, die ja Religionsfreiheit ausdrücklich zusichert. Dringend abgeschafft werden muss die Administrativhaft. Mit diesem Instrument werden Tibeter ohne Gerichtsverhandlung aus dem Stand ins Gefängnis geschickt. Bis zu drei Jahre. Deutschland hat letztes Jahr in einer Resolution erklärt, sich überall auf der Welt gegen die Unterdrückung religiöser Freiheit einzusetzen. Also darf man nicht die Augen verschliessen – auch wenn China das nicht gefällt.</p><p>Gehen Sie davon aus, dass es weitere Selbstverbrennungen gibt, dass daraus so etwas wie eine Welle wird?</p><p>TT: Die Gefahr ist sehr, sehr gross, und ich hoffe, dass das nicht passiert. Es ist ein qualvoller Tod. Ich würde dringend appellieren, das nicht zu tun, zumal es auch grosses Leid über die Angehörigen bringt. Allerdings weiss ich auch nicht, was ich täte, wenn mein Leben von einem Apparat so brutal kontrolliert würde, wenn ich derart erniedrigt und schlimmer als ein Stück Vieh behandelt würde. Und das ist derzeit die Situation des tibetischen Volkes.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2011/10/25/tashe-thaktsang-%e2%80%9ewir-sind-fassungslos%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>4. Aktion der zweijährigen Kampagne „UN send fact-finding mission to Tibet now“ am 29. August mit dem Motto „Gleichheit der Nationen – Sprachenfreiheit“</title><link>http://tibetfocus.com/2011/08/29/2-aktion-der-tibeter-gemeinschaft-schweiz-und-liechtenstein-fur-eine-%e2%80%9eun-fact-finding-mission-nach-tibet%e2%80%9c/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2011/08/29/2-aktion-der-tibeter-gemeinschaft-schweiz-und-liechtenstein-fur-eine-%e2%80%9eun-fact-finding-mission-nach-tibet%e2%80%9c/#comments</comments> <pubDate>Mon, 29 Aug 2011 13:17:33 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Schweiz]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=7573</guid> <description><![CDATA[Anlässlich unserer zweijährigen Kampagne „UN send fact-finding mission to Tibet now“ haben am Montag 29.08.2011 die Sektionen Rapperswil/Jona und Uznach/Wattwil die vierte Veranstaltung vor dem Palais Wilson abgehalten. Unser Ziel war es, die UNO Hochkommissarin für Menschenrechte, Mrs Navanathem Pillay sowie die Öffentlichkeit auf die nach wie vor herrschenden katastrophalen Menschenrechtsverhältnisse in Tibet aufmerksam zu [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich unserer zweijährigen Kampagne „UN send fact-finding mission to Tibet now“ haben am Montag 29.08.2011 die Sektionen Rapperswil/Jona und Uznach/Wattwil die vierte Veranstaltung vor dem Palais Wilson abgehalten. Unser Ziel war es, die UNO Hochkommissarin für Menschenrechte, Mrs Navanathem Pillay sowie die Öffentlichkeit auf die nach wie vor herrschenden katastrophalen Menschenrechtsverhältnisse in Tibet aufmerksam zu machen.</p><p><a href="http://tibetfocus.com/2011/08/29/2-aktion-der-tibeter-gemeinschaft-schweiz-und-liechtenstein-fur-eine-%e2%80%9eun-fact-finding-mission-nach-tibet%e2%80%9c/unfactfinding4/" rel="attachment wp-att-7751"><img class="alignleft size-large wp-image-7751" title="UNfactfinding4" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2011/08/UNfactfinding4-640x426.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p><p>Spezieller Fokus bei dieser vierten Veranstaltung waren die Pläne der Provinzregierung Qinghai, das Schulsystem bis 2015 umzustellen. Bis dann sollte die tibetische Sprache in allen Lektionen und Schulbüchern durch Chinesisch ersetzt werden. Dies würde bedeuten, dass die tibetische Sprache zu einer Fremdsprache degradiert würde.</p><p>Ca. 60 Personen, darunter auch viele Schulkinder, haben sich um 11:00 Uhr vor dem Palais Wilson versammelt, die Nationalhymne gesungen, „Denzik Mönlam“ und „Gyalwe Shabten“ rezitiert und zusammen gebetet. Auch haben wir dem kürzlich aus Verzweifelung durch Selbstverbrennung verstorbenen Mönch Tsewang Norbu in Tawu/Tibet gedacht und für ihn  gebetet. Wir haben den Dokumentarfilm „Flucht über den Himalaya“ von Maria Blumencron gezeigt. Darin kommt die Verzweifelung der Tibetischen Eltern in Tibet klar zum Ausdruck. Trotz grösster Gefahr vor Erfrierung, Gefangenschaft und sogar Tod, senden Tibetische Eltern ihre Kinder auf die gefährliche Route über den Himalaya nach Indien — in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft für ihre Kinder in einer freien Welt, wo es ihnen erlaubt ist, auf  Tibetisch unterrichtet zu werden, den Dalai Lama zu sehen und frei ihre Meinungen äussern zu dürfen. Ergänzend haben wir auch Bilder von Kindern auf der Flucht sowie verschiedene Fotos von den Studentenprotesten in Tibet von 2010 aufgehängt. Auf einzelnen Schrifttafeln haben wir unser Tibetisches Alphabet vorgestellt und auf Spruchbänder in Tibetisch, Chinesisch und Deutsch „Gleichheit der Nationen“ und „Sprachenfreiheit“ gefordert. Grosse Freude bereitete den Kindern, als sie ihre Namen auf Tibetisch schreiben konnten. Auch haben wir Flugblätter über unsere Kampagne verteilt und Unterschriften für unsere Petition gesammelt. Wir hoffen mit unserer Aktion, die UNO Hochkommissarin für Menschenrechte einmal mehr an unsere Forderung erinnert zu haben. Wir werden nicht ruhen, bis die UNO ihre Verantwortung wahrnimmt und eine unabhängige Untersuchungskommission nach Tibet entsendet. BHOD GYALO!</p><p>Dr. Uwe Meya<br /> Rheintalweg 22<br /> CH-4125 Riehen<br /> Switzerland<br /> meya@vtxmail.ch</p><p> </p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>3. Aktion der Kampagne zur Entsendung einer UN — Untersuchungsmission  nach Tibet</strong></span></p><p>Die 3. Aktion der Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz und Liechtenstein (TGSL) fand am 25. Juli 2011 von 11.00 bis 16.00 Uhr vor der Place des Nations in Genf statt.</p><p>Die friedliche Demonstration mit der Botschaft STOP-FOLTER IN TIBET wurde durch die Sektionen Aargau und Solothurn gemeinsam organisiert. Etwa 60 Personen nahmen daran teil. Die Demonstranten stellten ein kleines Gefängnis mit gefesselten und verletzten tibetischen Gefangenen als Opfer der Folter in den chinesischen Gulags dar. Die Botschaft „STOP-FOLTER IN TIBET“ wurde auch auf zwei grossen Bannern in tibetischer, chinesischer und englischer Sprache gezeigt. Viele Demonstranten trugen grüne T-Shirts mit dem Spruch:  “UNO send Fact Finding Mission to Tibet now!” Flyer über Folter in Tibet wurden an die vielen Besucher aus der ganzen Welt verteilt, darunter viele chinesische Touristen, die Fotos von der Kundgebung machten.</p><p><a href="http://tibetfocus.com/2011/08/29/2-aktion-der-tibeter-gemeinschaft-schweiz-und-liechtenstein-fur-eine-%e2%80%9eun-fact-finding-mission-nach-tibet%e2%80%9c/factfindinggenf/" rel="attachment wp-att-7654"><img class="alignleft size-full wp-image-7654" title="factfindingGenf" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2011/07/factfindingGenf.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p><p>230 Unterschriften für die Petition wurden an diesem Nachmittag gesammelt. Zwei offizielle Briefe wurden per Post an die Hohe Kommissarin für Menschenrechte, Frau Navenethem Pillay und den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Herrn Ban Ki Moon, verschickt. Herr Tenzin Samphel Kayta aus dem Tibet Bureau besuchte die Demonstranten und hielt eine Rede an die Teilnehmer. Frau Pasang Memmishofer, Präsidentin des TGSL, betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung der Durchführung solcher Kundgebungen in Genf, um die UNO immer wieder daran zu erinnern, dass die Tibet-Frage weiter ungelöst ist und dass eine Tragödie in Tibet stattfindet. Die Tibeter sollten von der UNO geschützt werden. Um die Leiden der Brüder und Schwestern in Tibet zu lindern, sollten alle Tibeter in der freien Welt die Verletzungen der Menschenrechte in Tibet anprangern. Die Demonstranten versicherten, nicht aufzuhören, bis sie eine Antwort von der UNO bekommen. Vor dem Gebet und dem Singen der Nationalhymne bedankten sich die beiden Thümis aus dem Aargau, Herr Yonten G. Tashikhangsar, und von Solothurn, Herr Gonga Thaktsang, bei allen Teilnehmern für ihre Unterstützung.</p><p>Uwe Meya<br /> Rheintalweg 22<br /> CH-4125 Riehen<br /> meya@vtxmail.ch</p><p> </p><p><strong><span style="color: #ff0000;">2</span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #ff0000;">. </span> Aktion der Tibeter Gemeinschaft Schweiz und Liechtenstein für eine „UN-Fact-finding Mission nach Tibet“</strong></span></p><p>Aktion am 27. Juni mit dem Thema „Religion“ Zweijahres-Kampagne</p><p>Im Rahmen ihrer zweijährigen Kampagne hat die TGSL am 27. Juni die zweite Aktion in Genf durchgeführt.<br /> Rund 40 Mitglieder der Sektionen Rikon und Turbenthal nahmen an der Aktion vor dem UNO Gebäude auf dem Place des Nations am 27. Juni 2011 von 11.30h bis 16.00h in Genf teil.<br /> Bei strahlendem Sonnenschein jedoch unter brütender Hitze fand die Aktion unter dem Motto Religion statt, wo Tibetische Mönche des Tibet-Instituts Rikon und die Teilnehmer mit Gebeten u.a. das Langlebe Gebet für Seine Heiligkeit den Dalai Lama und Rituale für die Freiheit der Religion in Tibet zelebrierten.</p><p><a href="http://tibetfocus.com/2011/08/29/2-aktion-der-tibeter-gemeinschaft-schweiz-und-liechtenstein-fur-eine-%e2%80%9eun-fact-finding-mission-nach-tibet%e2%80%9c/monchegenfum/" rel="attachment wp-att-7574"><img class="alignleft size-full wp-image-7574" title="MöncheGenfUM" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2011/07/MöncheGenfUM.jpg" alt="Mönche von Rikon in Genf" width="573" height="392" /></a></p><p> </p><p> </p><p>Tibetische Nationalfahnen, Gebetsfahnen und Transparente mit den Aufschriften wie „UN soll jetzt eine unabhängige Untersuchungsmission nach Tibet senden,“ „Religionsfreiheit ist ein fundamentales Menschenrecht“, „Religionsfreiheit im Tibet“ etc., prägten das Bild der Place des Nations.<br /> Gleichzeitig wurden Flyers an Passanten verteilt und Unterschriften gesammelt. Die Petition wurde am 30. Mai 2011, dem Kick-off Tag, lanciert mit dem Ziel, eine Untersuchungsmission nach Tibet zu senden. Am Ende der Kampagne wird die Petition an den Präsidenten der UN Menschenrechtsrat und die UN Hochkommissarin der Menschenrechte eingereicht.<br /> Am Schluss der Aktion wurde die Tibetische Nationalhymne gesungen und der Slogan – „Bhod Gyalo“: Tibet wird siegen – gerufen</p><p><a href="http://www.tibetswiss.ch/system/html/DSC06730-1f885a20.jpg" class="lightview" rel="gallery['7573']" target="_blank">Bilder der Aktion</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2011/08/29/2-aktion-der-tibeter-gemeinschaft-schweiz-und-liechtenstein-fur-eine-%e2%80%9eun-fact-finding-mission-nach-tibet%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>“UN Fact Finding Mission to Tibet” – Erfolgreicher Start der Kampagne am 30. Mai! Die nächste Veranstaltung findet in Genf am 27. Juni zum Thema „Religion“ statt.</title><link>http://tibetfocus.com/2011/05/31/un-fact-finding-mission-to-tibet-%e2%80%93-now-auftaktveranstaltung-am-30-mai-um-1130-uhr-vor-dem-palais-wilson-genf/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2011/05/31/un-fact-finding-mission-to-tibet-%e2%80%93-now-auftaktveranstaltung-am-30-mai-um-1130-uhr-vor-dem-palais-wilson-genf/#comments</comments> <pubDate>Mon, 30 May 2011 22:51:24 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Schweiz]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=7264</guid> <description><![CDATA[Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich heissen Temperaturen startete die TGSL, unterstützt von Sympathisanten, ihre Kampagne zur Entsendung einer UN-Untersuchungsmission  nach Tibet. Rund 300 Tibeter und Unterstützer versammelten sich vor dem Palais Wilson, dem Sitz des UN-Menschenrechtsrats und schwenkten tibetische Fahnen. Dazu hingen orangene Luftballons mit der Aufschrift „UN Fact Finding Mission to Tibet – Now!“ [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich heissen Temperaturen startete die TGSL, unterstützt von Sympathisanten, ihre Kampagne zur Entsendung einer UN-Untersuchungsmission  nach Tibet. Rund 300 Tibeter und Unterstützer versammelten sich vor dem Palais Wilson, dem Sitz des UN-Menschenrechtsrats und schwenkten tibetische Fahnen. Dazu hingen orangene Luftballons mit der Aufschrift „UN Fact Finding Mission to Tibet – Now!“ in der Luft.<br /> Nach dem Singen der tibetischen Nationalhymne, begleitet von der TGSL-Folkloregruppe, begrüsste die TGSL-Präsidentin Pasang Memmishofer die Anwesenden und unterstrich angesichts der dramatischen Lage in Tibet die Forderung, eine UN-Untersuchungskommission mit vollem, uneingeschränktem Zugang nach Tibet zu entsenden und wies darauf hin, dass der Forderung von heute an über 2 Jahre mit monatlichen Aktionen in Genf Nachdruck verliehen wird. Danach sprachen sechs Mönche des Tibet-Instituts in Rikon ein Langlebensgebet für Seine Heiligkeit, den Dalai Lama, und enthüllten darauf zwei grosse Ballone mit dem Kampagnenmotto.<br /> Mit lauten Slogans wie „Wake Up – UNO“, We Want Justice“ und „Human Rights in Tibet“ setzte sich der lange Demonstrationszug zum Palais des Nations in Bewegung.<br /> Auf dem Platz vor dem imposanten UNO-Gebäude, auf dem eine Bühne aufgebaut war, erwartete die Sängerin Nubya den Zug.</p><p><a rel="attachment wp-att-7304" href="http://tibetfocus.com/2011/05/31/un-fact-finding-mission-to-tibet-%e2%80%93-now-auftaktveranstaltung-am-30-mai-um-1130-uhr-vor-dem-palais-wilson-genf/kick-off2011-05-30nubya/"><img class="aligncenter size-full wp-image-7304" title="Kick-off2011-05-30Nubya" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2011/05/Kick-off2011-05-30Nubya.jpg" alt="" width="641" height="497" /></a><em>Nubya singt gemeinsam mit Tibetern “We shall overcome…”  Foto Roger Mäder</em></p><p>Mit vier Liedern drückte sie den Tibetern ihre Sympathie und Unterstützung aus, wofür sie von den Zuhörern, die zahlreiche tibetische Fahnen in die Luft reckten, lauten Applaus erntete.<br /> Es folgten Solidaritätsadressen von Anne Mahrer, der vormaligen Präsidentin des Genfer Parlaments (Grüne), und vom Präsidenten der Sozialistischen Partei in Genf, René Longet. Letzterer versprach unter Applaus, dass in seiner Heimatgemeinde Onex am 10. März so lange die tibetische Fahne gehisst wird, bis Tibet frei ist.<br /> Nach Musik vom tibetischen Sänger Tsering Topten Nelung und der Folkoregruppe sowie einer Rede von Tenzin Samphel vom Tibet-Büro in Genf, stimmten alle gemeinsam mit Nubya das Lied „We Shall Overcome“ an.<br /> Nach einem weiteren Gebet und Dankesworten zerstreuten sich die Teilnehmer in der brütenden Hitze wieder.</p><p>Eine Delegation der TGSL konnte ihr ausführliches Memorandum dem Human Rights Officer im Büro der UN-Hochkommissarin für Menschrechte, Frau Navanethem Pillay, übergeben. Eine Kopie wurde auch für UN-Generalsekretär Ban Ki Moon angenommen. Weniger empfänglich zeigte sich – nicht überraschend – die chinesische Mission. Hier wurde ein Memorandum im Postkasten deponiert.</p><p><a title="Fotogallerie Genf" href="http://www.tibetswiss.ch/photogallery-de/items/un-send-fect-finding-mission-to-tibet.html" target="_blank">Hier noch weitere Bilder der Veranstaltung in Genf</a></p><p> </p><p><strong><span style="color: #ff0000;">Was will die Kampagne “UN Fact Finding Mission to Tibet” ?</span></strong></p><p>Mit Beginn am 30. Mai werden die Tibeter jeden Monat eine Aktion vor dem Palais Wilson veranstalten, um den Appell an die UN-Menschenrechtskommission und die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte zu unterstützen, eine unabhängige Untersuchungskommission mit uneingeschränktem Zugang nach Tibet zu senden.</p><p>•    Auch nach über 50 Jahren chinesischer Besetzung belegen zahlreiche Protestaktionen den ungebrochenen Willen des tibetischen Volkes, sich von der chinesischen Besatzung zu befreien. Die chinesische Tibet-Politik ist damit auf der ganzen Linie fehlgeschlagen. Die Reaktionen der Regierung der VR China auf diese Proteste sind gewaltsam und inhuman.<br /> •    Die Verletzungen der sozialen, wirtschaftlichen, bürgerlichen und politischen Rechte, speziell der Religionsfreiheit, der freien Meinungsäusserung, des Rechts auf Ausbildung und auf Lebensunterhalt, sind nach wie vor gravierend.<br /> •    Die sogenannte Kampagne des „Harten Durchgreifens“, die nach offizieller Lesart „Kriminelle“ treffen soll, zielt in Wirklichkeit darauf ab, abweichende politische Meinungen zu eliminieren.<br /> •    Die Welle der Unterdrückung von Intellektuellen und Kulturschaffenden, die noch vor kurzem als „vorbildliche Persönlichkeiten“ vom Staat gepriesen wurden, geht unvermindert weiter.<br /> •    Die sogenannte „Patriotische Umerziehungskampange“ zwingt Mönche und Nonnen dazu, den Dalai Lama zu denunzieren, was manche von ihnen in den Selbstmord getrieben hat.<br /> •    Die vor kurzem erlassenen Änderungen in der Erziehungspolitik, die die tibetische Sprache zu einer „Fremdsprache“ degradieren, bedrohen die tibetische Kultur und Identität akut.<br /> •    Die unter dem Vorwand des „Umweltschutzes“ durchgeführte Zwangsumsiedlung der Nomaden beraubt diese ihres Lebensunterhalts. Zusammen mit der massenhaften Einwanderung von chinesischen Siedlern beschleunigen diese Massnahmen den „kulturellen Genozid“ an den Tibetern.</p><p>Nach den breiten Protesten der Tibeter im Jahr 2008 begehrte die damalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Louise Arbour, eine Einladung nach China einschliesslich der Region Tibet, jedoch wurde ihr Anliegen von der chinesischen Regierung abgewiesen. Die gegenwärtige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay, äusserte sich besorgt darüber, dass „Diskrimierung und fehlender Schutz der Menschenrechte“ die hauptsächlichen Auslöser der Proteste waren und mahnte die Regierung, die „Menschenrechte bei der Bewahrung der Ordnung zu respektieren“ und sich mit den „Ursachen dieser Vorkommnisse zu befassen“.<br /> Keine der Interventionen von UN-Kommissaren oder eines anderen Mitglieds der Internationalen Gemeinschaft erreichte eine angemessene Reaktion der chinesischen Regierung. Jetzt ist es an der Zeit, die UN-Menschenrechtskommission und die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte dazu aufzurufen, eine unabhängige Untersuchungskommission nach Tibet zu schicken, um „die Wahrheit aufgrund von Tatsachen“ zu finden, wie der Dalai Lama wiederholt forderte.</p><div id="attachment_7265" class="wp-caption aligncenter" style="width: 443px"><a rel="attachment wp-att-7265" href="http://tibetfocus.com/2011/05/31/un-fact-finding-mission-to-tibet-%e2%80%93-now-auftaktveranstaltung-am-30-mai-um-1130-uhr-vor-dem-palais-wilson-genf/flyer-4/"><img class="size-full wp-image-7265" title="Flyer 4" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2011/05/Flyer-4.jpg" alt="FactFinding" width="433" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">FactFinding</p></div><p> </p><div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-15-7264"><div id="ngg-image-401" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/pict3214.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_15" > <img title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/thumbs/thumbs_pict3214.jpg" width="200" height="133" /> </a></div></div><div id="ngg-image-400" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/pict3061.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_15" > <img title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/thumbs/thumbs_pict3061.jpg" width="200" height="133" /> </a></div></div><div id="ngg-image-399" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/pict3038.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_15" > <img title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/thumbs/thumbs_pict3038.jpg" width="200" height="133" /> </a></div></div><div id="ngg-image-398" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/pict2987.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_15" > <img title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/thumbs/thumbs_pict2987.jpg" width="200" height="133" /> </a></div></div> <br style="clear: both" /><div id="ngg-image-397" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/pict2979.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_15" > <img title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/demo-genf/thumbs/thumbs_pict2979.jpg" width="200" height="133" /> </a></div></div><div class="ngg-clear"></div></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2011/05/31/un-fact-finding-mission-to-tibet-%e2%80%93-now-auftaktveranstaltung-am-30-mai-um-1130-uhr-vor-dem-palais-wilson-genf/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>PODIUMSDISKUSSION: BUSINESS AS USUAL? AUSSENWIRTSCHAFTSPOLITIK UND MENSCHENRECHTE</title><link>http://tibetfocus.com/2011/05/09/podiumsdiskussion-business-as-usual-aussenwirtschaftspolitik-und-menschenrechte/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2011/05/09/podiumsdiskussion-business-as-usual-aussenwirtschaftspolitik-und-menschenrechte/#comments</comments> <pubDate>Mon, 09 May 2011 08:02:30 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Alliance Sud]]></category> <category><![CDATA[Bundesrat]]></category> <category><![CDATA[Freihandelsabkommen]]></category> <category><![CDATA[Menschenrechte]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=7249</guid> <description><![CDATA[Dienstag, 10. Mai 2011, 18h30, Universität Zürich - Elisabeth Bürgi, Völkerrechts-Expertin, World Trade Institute, Bern Botschafter Claude Wild, Chef Politische Abteilung IV, EDA Botschafter Christian Etter, Delegierter des Bundesrates für Handelsverträge, SECO Thomas Braunschweig, Handelsexperte, Erklärung von Bern Einleitung:  Jonatan Niedrig, Schweiz. Kompetenzzentrum für Menschenrechte, foraus Moderation: Patrice Zumsteg, Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Politik,  foraus [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag, 10. Mai 2011, 18h30, Universität Zürich -</p><p>Elisabeth Bürgi, Völkerrechts-Expertin, World Trade Institute, Bern<br /> Botschafter Claude Wild, Chef Politische Abteilung IV, EDA<br /> Botschafter Christian Etter, Delegierter des Bundesrates für Handelsverträge, SECO<br /> Thomas Braunschweig, Handelsexperte, Erklärung von Bern</p><p>Einleitung:  Jonatan Niedrig, Schweiz. Kompetenzzentrum für Menschenrechte, foraus</p><p>Moderation: Patrice Zumsteg, Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Politik,  foraus</p><p>Dienstag, 10. Mai 2011, 18h30<br /> Universität Zürich (Hauptgebäude), KOL-F-117<br /> <strong>Hinweise des GSTF-VS-Mitglieds, Migmar Raith:</strong></p><p>Es geht um das FHA CH-VRCH,  das die Schweizerische Aussenpolitik mit China in den nächsten Jahren prägen wird! Seit einem Jahr arbeitet die GSTF mit den NGO’s GfbV, EvB und Alliance Sud in einer AG FHA CH-VRCH zusammen. Diese Plattform hat sich sehr bewährt, um ein gemeinsames Anliegen mit einer konstruktiven Kooperation mit anderen schweizerischen NGO’s in der Schweizer Öffentlichkeit und Politik bekanntzumachen und mit einer gemeinsamen Stimme bei der Schweizer Regierung und Parlament  vorzusprechen.</p><p>Der erste Teilerfolg war, dass der Chefdelegierte Botschafter Etter vom SECO, der die Verhandlungen für den Bundesrat führen wird, uns vier NGO’s zu einem ersten 2 stündigen Gespräch (Informationsaustausch, Meinungsaustausch und Streitgespräch)  dieses Jahr eingeladen hat. Explizit auf  Wunsch von Botschafter Etter werden diese Gespräche fortgesetzt.</p><p>Diese Podiumsdiskussion ist auch eine Folge und Resultat der Zusammenarbeit der vier NGO’s!</p><p>Es wäre gut, wenn möglichst viele Tibeter/-innen als Staatsbürger der Schweiz und  als Vertreter/-innen von Tibetorganistionen an dieser politischen Podiumsdiskussion teilnehmen würden!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2011/05/09/podiumsdiskussion-business-as-usual-aussenwirtschaftspolitik-und-menschenrechte/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Antwort des Bundesrates auf eine Anfrage durch die GSTF: Die Situation von Herrn Jigme Gyatso</title><link>http://tibetfocus.com/2011/04/27/7206/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2011/04/27/7206/#comments</comments> <pubDate>Wed, 27 Apr 2011 12:32:49 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Bundesrat]]></category> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Jigme Gyatso]]></category> <category><![CDATA[Menschenrechte]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=7206</guid> <description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Thaktsang! Besten Dank für Ihr Schreiben vom 10. März 2011, in dem Sie Ihre Besorgnis über die Situation von Jigme Gyatso zum Ausdruck bringen, der in China gefangen gehalten wird. Ich danke Ihnen auch fürdie zahlreichen Karten von Schweizerinnen und  Schweizern, die sich ebenfalls für diesen politischen Gefangenen einsetzen. Das Eidgenössische Departement [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Thaktsang!<a href="../2011/04/27/7206/"></a><br /> Besten Dank für Ihr Schreiben vom 10. März 2011, in dem Sie Ihre Besorgnis über die Situation von Jigme Gyatso zum Ausdruck bringen, der in China gefangen gehalten wird. Ich danke Ihnen auch fürdie zahlreichen Karten von Schweizerinnen und  Schweizern, die sich ebenfalls für diesen politischen Gefangenen einsetzen.<br /> Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat seit mehreren Jahren Kenntnis von der Situation von Jigme Gyatso und verfolgt sie aufmerksam. Wie Sie wissen, gehört die Achtung und Förderung der Menschenrechte zu den Hauptzielen der Schweizer Aussenpolitik, und unser Land setzt sich seit Langem für eine bessere Einhaltung der Menschenrechte in China…</p> Note: There is a file embedded within this post, please visit this post to download the file.<p><a rel="attachment wp-att-7226" href="http://tibetfocus.com/2011/04/27/7206/jigmegyatsokartebrief/"><img class="aligncenter size-full wp-image-7226" title="JigmeGyatsoKarteBrief" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2011/04/JigmeGyatsoKarteBrief.jpg" alt="" width="458" height="620" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2011/04/27/7206/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Kelsang Gyaltsen: Dalai Lama kommt auch künftig in die Schweiz</title><link>http://tibetfocus.com/2011/03/16/kelsang-gyaltsen-dalai-lama-kommt-auch-kunftig-in-die-schweiz/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2011/03/16/kelsang-gyaltsen-dalai-lama-kommt-auch-kunftig-in-die-schweiz/#comments</comments> <pubDate>Wed, 16 Mar 2011 13:27:01 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Dalai Lama]]></category> <category><![CDATA[Exilregierung]]></category> <category><![CDATA[Kelsang Gyaltsen]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=7054</guid> <description><![CDATA[(sda) Der Dalai Lama wird auch nach seinem Rücktritt als politisches Oberhaupt der Tibeter die Schweiz besuchen. Das sagte Kelsang Gyaltsen, Gesandter des Dalai Lama, in einem Interview mit der Zeitung “Sonntag”. In der Schweiz lebe die grösste tibetische Gemeinschaft in Europa, sagte Gyaltsen. “Auch wenn Seine Heiligkeit jetzt in Pension geht, gehe ich davon [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>(sda) Der Dalai Lama wird auch nach seinem Rücktritt als politisches Oberhaupt der Tibeter die Schweiz besuchen. Das sagte Kelsang Gyaltsen, Gesandter des Dalai Lama, in einem Interview mit der Zeitung “Sonntag”.</p><p>In der Schweiz lebe die grösste tibetische Gemeinschaft in Europa, sagte Gyaltsen. “Auch wenn Seine Heiligkeit jetzt in Pension geht, gehe ich davon aus, dass sein Engagement sich nicht reduzieren wird, solange er in guter gesundheitlicher Verfassung ist.”</p><p>Mit Blick auf die Nachfolge des 76-jährigen Friedensnobelpreisträgers sagte Gyaltsen, es gebe unter den Tibetern viele starke Persönlichkeiten.</p><p>Die Wahl des “De-Facto-Premierministers” und des Parlaments der Exiltibeter wird laut Gyaltsen am 20. März stattfinden. “Im politischen Bereich ist unter den Tibetern ein enthusiastischer Wahlkampf im Gange”. Es könne durchaus sein, dass eine Frau die politische Nachfolge des Dalai Lama übernehme.</p><p>Dass unter dem Nachfolger des 14. Dalai Lama ein härterer Kurs gefahren wird, erwartet Gyaltsen nicht. Um den Kurs zu ändern, müsse eine andere Mehrheit zu Stande kommen. Trotz Umbruchs der tibetischen Gesellschaft und der Exilregierung “dürfte dies kurzfristig nicht der Fall sein”.</p><p>Am Donnerstag, dem 52. Jahrestag des Aufstandes der Tibeter 1959 gegen die chinesische Besatzung, hatte der Dalai Lama angekündigt, seine politischen Befugnisse an demokratisch gewählte Vertreter zu übergeben. Der Dalai Lama fungiert für die exiltibetische Regierung als “Staatsoberhaupt”.</p><p>Als religiöser Führer bleibt der Dalai Lama aber aktiv. Er will sich weiter “für die gerechte Sache Tibets” einsetzen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2011/03/16/kelsang-gyaltsen-dalai-lama-kommt-auch-kunftig-in-die-schweiz/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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