Statuten der GSTF

Sta­tu­ten der GSTF Ver­sion 26.02.2009 als pdf-Download (3 Sei­ten)

I. Name, Sitz und Zweck

Arti­kel 1

Unter dem Namen “GESELLSCHAFT SCHWEIZERISCH-TIBETISCHE FREUNDSCHAFT”,  im wei­te­ren “GSTF” genannt, besteht auf unbe­schränkte Dauer ein Ver­ein mit Sitz in Rap­pers­wil SG, im Sinne der Arti­kel 60 ff. des Schwei­ze­ri­schen Zivilgesetzbuches.

Arti­kel 2

Die Ziele der GSTF sind:

  1. Ein Forum für Begeg­nun­gen und Gesprä­che zwi­schen Schwei­zern und Tibe­tern zu sein, die
    Sym­pa­thien zwi­schen die­sen bei­den Völ­kern zu för­dern und zum Aus­bau von zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hun­gen von Schwei­zern und Tibe­tern beizutragen.
  2. Auf sozia­lem und kul­tu­rel­lem Gebiet die part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit zwi­schen den bei­den Volks­grup­pen wie auch mit den schwei­ze­ri­schen und tibe­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen und Insti­tu­tio­nen, die zuguns­ten der Tibe­ter tätig sind, anzu­stre­ben und zu erweitern.
  3. In enger Zusam­men­ar­beit mit den schwei­ze­ri­schen und tibe­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen, die
    zuguns­ten der Tibe­ter tätig sind, den Tibe­tern in der für sie frem­den schwei­ze­ri­schen Umwelt soziale Lebens­hilfe zu geben und den tibe­ti­schen Jugend­li­chen bei sozia­len,
    schu­li­schen und beruf­li­chen Pro­ble­men Bei­stand zu leisten.
  4. In der Schweiz die not­wen­di­gen Rah­men­be­din­gun­gen für die Pflege der tibe­ti­schen Kul­tur, Spra­che und Reli­gion zu schaf­fen, aus­zu­bauen und den kul­tu­rel­len und mora­li­schen
    Bestre­bun­gen der Tibe­ter im Exil aktive Unter­stüt­zung ange­dei­hen zu lassen.
  5. In der schwei­ze­ri­schen Oef­fent­lich­keit Ver­ständ­nis für das Wesen und die Eigen­ar­ten
    der tibe­ti­schen Kul­tur, Reli­gion, Gesell­schaft und Geschichte zu wecken und zu för­dern
    und sie über die Pro­bleme und Anlie­gen der Tibe­ter zu informieren.
  6. Die schwei­ze­ri­sche Oef­fent­lich­keit über die Ver­hält­nisse in Tibet zu infor­mie­ren und Fehl­in­for­ma­tio­nen über Tibet und die Tibe­ter in den Mas­sen­me­dien durch objek­tive
    Stel­lung­nah­men entgegenzuwirken.

Arti­kel 3

Der Vor­stand erstellt die Geschäftsordnung.

Arti­kel 4

Die GSTF kann, soweit es die Umstände erfor­dern, auch Sek­tio­nen bilden.

Arti­kel 5

Für die Ver­bind­lich­kei­ten der GSTF ist die per­sön­li­che Haf­tung der Mit­glie­der ausgeschlossen.

Arti­kel 6

Die GSTF ist par­tei­po­li­tisch und kon­fes­sio­nell unabhängig.

II. Mit­glied­schaft

Arti­kel 7

Mit­glied der GSTF kann jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son wer­den. Die Auf­nahme erfolgt durch den Vor­stand. Die Mit­glie­der sind ver­pflich­tet, die Inter­es­sen der GSTF zu wah­ren. Ein aus­schei­den­des Mit­glied muss sei­nen Aus­tritt dem Prä­si­den­ten schrift­lich ein­rei­chen. Mit­glie­der, wel­che auch nach einer zwei­ten, schrift­li­chen Mah­nung innert 30 Tagen nicht ihre Mit­glie­der­bei­träge ent­rich­ten, ver­lie­ren nach Ablauf die­ser Frist ohne wei­tere Mit­tei­lung auto­ma­tisch und per sofort ihre Mitgliedschaft.

Arti­kel 8

Die GSTF setzt sich zusam­men aus:
– Mit­glie­dern
– Ehren­mit­glie­dern
– Patronatskomitee

Arti­kel 9

Mit­glie­der besit­zen Stimm– und Wahlrecht.

Arti­kel 10

Mit­glie­der, die sich um die GSTF beson­ders ver­dient gemacht haben, sowie Per­so­nen, die sich im Sinne der Ziel­set­zun­gen der GSTF her­vor­ge­tan haben, kön­nen durch den Vor­stand zu Ehren­mit­glie­dern ernannt werden.

Arti­kel 11

Jedes Mit­glied erhält die Sta­tu­ten in deut­scher und tibe­ti­scher Sprache.

III. Orga­ni­sa­tion

Arti­kel 12

Die Organe der GSTF sind:

  1. die Gene­ral­ver­samm­lung (ordent­li­che und ausserordentliche)
  2. der Vor­stand
  3. die Revi­so­ren

Arti­kel 13

Die ordent­li­che Gene­ral­ver­samm­lung fin­det ein­mal jähr­lich im
ers­ten Quar­tal statt. Sie wird vom Vor­stand min­des­tens 14 Tage vor­her durch Zir­ku­lar in deut­scher und tibe­ti­scher Spra­che einberufen

Arti­kel 14

Die Gene­ral­ver­samm­lung ist obers­tes Organ der GSTF; sie wählt den Vor­stand und die Revi­so­ren und hat die Auf­sicht über deren Tätigkeit.


Arti­kel 15

Aus­ser­or­dent­li­che Gene­ral­ver­samm­lun­gen kön­nen jeder­zeit durch den Vor­stand, oder falls ein Fünf­tel der Mit­glie­der es ver­langt, ein­be­ru­fen wer­den. Der Vor­stand ist ver­pflich­tet, einem sol­chen Antrag inner­halb von zwei Mona­ten Folge zu leisten.

Arti­kel 16

Jede sta­tu­ten­ge­mäss ein­be­ru­fe­nen Gene­ral­ver­samm­lung ist beschluss­fä­hig, ohne Rück­sicht auf die Anzahl der anwe­sen­den Mit­glie­der. Vor­be­hal­ten bleibt eine Auf­lö­sung. Die Beschluss­fas­sung erfolgt in offe­ner Abstim­mung, sofern die Gene­ral­ver­samm­lung nicht eine geheime Abstim­mung beschliesst. Bei Stimm­men­gleich­heit ent­schei­det der Präsident.

Arti­kel 17

Anträge an die Gene­ral­ver­samm­lung kön­nen bis zwei Wochen vor Abhal­tung dem Prä­si­den­ten schrift­lich ein­ge­reicht werden.

Arti­kel 18

In die Kom­pe­tenz der Gene­ral­ver­samm­lung fal­len die fol­gen­den Punkte:

  1. Geneh­mi­gung des Pro­to­kolls der letz­ten Generalversammlung
  2. Geneh­mi­gung des Jah­res­be­rich­tes des Präsidenten
  3. Geneh­mi­gung der Jahresrechnung
  4. Geneh­mi­gung des Berich­tes der Revi­so­ren und Dechargeerteilung
  5. Wahl des Vor­stan­des und der Revisoren
  6. Fest­set­zung der Mitgliederbeiträge
  7. Behand­lung der Anträge der Mit­glie­der und des Vorstandes

Arti­kel 19

Über die Gene­ral­ver­samm­lung ist Pro­to­koll zu füh­ren, das ins Tibe­ti­sche über­setzt wird.

IV. Der Vorstand

Arti­kel 20

Der Vor­stand besteht aus dem Prä­si­den­ten und min­des­tens sechs bis höchs­tens zwölf Mit­glie­dern, die sich jeweils mög­lichst pari­tä­tisch aus Schwei­zern und Tibe­tern zusam­men­set­zen. Der Prä­si­dent und der Vize­prä­si­dent dür­fen dabei nicht der glei­chen Volks­gruppe ange­hö­ren. Der Vor­stand wird auf 3 Jahre gewählt und kon­sti­tu­iert sich selbst. Eine Wie­der­wahl ist zuläs­sig. Der Vor­stand kann Berater beiziehen.

Arti­kel 21

Die Vor­stands­sit­zun­gen fin­den auf Ein­la­dung des Prä­si­den­ten und auf Ver­lan­gen dreier Vor­stands­mit­glie­der statt.

Arti­kel 22

Die rechts­gül­tige Unter­schrift wird durch den Prä­si­den­ten und den Vize­prä­si­den­ten kol­lek­tiv geführt.

Arti­kel 23

Der Vor­stand ver­tritt die GSTF nach aus­sen. Er erle­digt alle Geschäfte, die nicht der Gene­ral­ver­samm­lung vor­be­hal­ten sind. Er berei­tet die durch die Gene­ral­ver­samm­lung zu behan­deln­den Geschäfte vor und hat die Beschlüsse der Gene­ral­ver­samm­lung auszuführen.

Arti­kel 24

Die bei­den Revi­so­ren, wobei beide Volks­grup­pen durch je einen Ver­tre­ter reprä­sen­tiert sein müs­sen, wer­den jeweils von der Gene­ral­ver­samm­lung für zwei Jahre, alter­nie­rend gewählt, d.h. jedes Jahr wird nur einer ersetzt. Eine Wie­der­wahl ist zuläs­sig. Sie haben die Jah­res­rech­nung samt Bele­gen zu prü­fen und an der Gene­ral­ver­samm­lung Bericht zu erstatten.

Arti­kel 25

Die Mit­tel der GSTF set­zen sich zusam­men aus den Mit­glie­der– und Gön­ner­bei­trä­gen, Schen­kun­gen und Erlö­sen aus den Veranstaltungen.

Arti­kel 26

Die Jah­res­rech­nung, abge­schlos­sen per 31. Dezem­ber, ist der Gene­ral­ver­samm­lung vorzulegen.

Schluss­be­stim­mun­gen

Arti­kel 27

Mit der Auf­nahme in die GSTF aner­kennt jedes Mit­glied die vor­lie­gen­den Sta­tu­ten als rechtsverbindlich.

Arti­kel 28

Bekannt­ma­chun­gen erfol­gen auf dem Zir­ku­lar­weg an die zuletzt bekannte Adresse der Mitglieder.

Arti­kel 29

Die vor­lie­gen­den Sta­tu­ten kön­nen anläss­lich einer ordent­li­chen oder aus­ser­or­dent­li­chen Gene­ral­ver­samm­lung mit Zwei­drit­tels­mehr­heit jeder­zeit ganz oder teil­weise abge­än­dert wer­den. Anträge für die Sta­tu­ten­än­de­rung müs­sen dem Vor­stand einen Monat vor der Gene­ral­ver­samm­lung schrift­lich ein­ge­reicht werden.

Arti­kel 30

Die Auf­lö­sung der GSTF kann nur durch einen Beschluss einer ordent­li­chen oder aus­ser­or­dent­li­chen Gene­ral­ver­samm­lung mit Zwei­drit­tels­mehr­heit aller Mit­glie­der erfol­gen. Der Antrag und des­sen Begut­ach­tung durch den Vor­stand sind mit der Ein­la­dung zur Gene­ral­ver­samm­lung auf dem Zir­ku­lar­weg min­des­tens 14 Tage vor­her mitzuteilen.

Arti­kel 31

Ein all­fäl­li­ges GSTF-Vermögen müsste im Sinne der Ziel­set­zung der GSTF ver­wen­det wer­den. Die Auf­lö­sung muss über die Ver­wen­dung Beschluss fassen.

Die vor­lie­gen­den, 31 Arti­kel umfas­sen­den Sta­tu­ten wur­den an der Grün­dungs­ver­samm­lung der GSTF vom 30. April 1983 in Jona/SG ange­nom­men und tre­ten ab sofort in Kraft.

Jona, 30. April 1983
Der Prä­si­dent Dr. Toni Hagen
Der Vize­prä­si­dent Gyalt­sen Gyaltag

Sta­tu­ten­än­de­run­gen

Art. 7 an der 14. GV vom 18.01.97
Art. 13 an der 11. GV vom 20.11.93
Art. 17 an der 1. GV vom 19.11.83
Art. 20 an der 1. GV vom 19.11.83
an der 2. GV vom 06.01.85
an der 14. GV vom 18.01.97
an der 26. GV vom 14.02.09
Art. 24 an der 2. GV vom 06.01.85
an der 20. GV vom 08.02.03
Art. 26 an der 14. GV vom 18.01.97

Stand der vor­lie­gen­den Sta­tu­ten: 26. Februar 2009

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