Beziehungen zwischen Dalai Lamas und Panchen Lamas

Der angeb­li­che Kon­flikt zwi­schen Dalai Lama und Pan­chen Lama wird immer wie­der hoch­ge­spielt. Anlass genug, in die Geschichte zu bli­cken und Licht auf die Bestim­mung von Dalai Lama und Pan­chen Lama zu wer­fen sowie auf die Bezie­hun­gen der höchs­ten tibe­ti­schen Wür­den­trä­ger zuein­an­der.

Gen­dun Drub, 1. Dalai Lama und Pan­chen Lama

Seit Mitte des 15. Jahr­hun­derts erwarb sich die Gelug Sekte unter Tsong­khapa immer grös­se­res Anse­hen. Einer der wich­tigs­ten Schü­ler des Refor­ma­tors Tsong­khapa war Gen­dun Drub (1391 bis 1474). Er wurde post­hum zum 1. Dalai Lama erklärt. Gen­dun Drub stu­dierte zunächst im Klos­ter Nart­hang in der Pro­vinz Tsang. Nach­dem Gen­dun Drub von Tson­khapa reli­giöse Unter­wei­sun­gen erhal­ten hatte, hielt er sich meh­rere Jahre in Klös­tern der Alten-Khadampa-Schule und der Sakya-Schule auf. Schliess­lich wurde er zu einem der wich­tigs­ten Gelehr­ten im Klos­ter Gan­den, wel­ches anfäng­lich der Neuen-Khadampa-Schule zuge­rech­net wurde. In der Mitte sei­nes Lebens begann Gen­dun Drub mit dem Bau des Klos­ters Tashilhunpo.Zu jener Zeit wurde es üblich, Gelehrte aus den weit­herum geach­te­ten Klös­tern von Shalu und Nart­hang auch “Pan­chen” zu nen­nen. Gen­dun Drub wurde der erste Abt des Klos­ters Tashil­hunpo. Ihm folg­ten wei­tere Äbte, die eben­falls den Titel Pan­chen annah­men, jedoch keine Inkar­na­tio­nen waren. Ihnen wurde wegen ihrer Ver­dienste und ihres Anse­hens für eine bestimmte Amts­zeit die Abt­würde ver­lie­hen. Der erste in der Reihe die­ser fünf­zehn Äbte war Pan­chen Sangpo Tashi und der letzte Lob­sang Cho­egyen. Erst mit die­sem bzw. nach des­sen Tod wurde die Inkar­na­ti­ons­reihe
der Pan­chen Lama eingeleitet.

Inkar­na­tio­nen Pan­chen Lamas

Die offi­zi­elle Inkar­na­ti­ons­reihe der Pan­chen Lamas beginnt mit Khe­drup Je, der post­hum als erste Inkar­na­tion von Pan­chen Lob­sang Cho­egyen erklärt wurde. Der 1989 ver­stor­bene Pan­chen Lama gilt als die 10. Inkar­na­tion die­ser Reihe. Der vom Dalai Lama kürz­lich aner­kannte Pan­chen Lama ist also der elfte die­ser Inkarnationsreihe.

Gelugpa und Inkarnationen

1475, ein Jahr nach dem Tod von Gen­dun Drub, wurde Gen­dun Gyatso, die Wie­der­ge­burt von Gen­dun Drub, in Tanak in der Pro­vinz Tsang als Sohn eines bekann­ten Tan­tri­kers der Nyingma gebo­ren. Obwohl keine offi­zi­elle Suche nach der Wie­der­ge­burt statt­fand, drängte sich die­ser Junge auf­grund vie­ler kla­rer Hin­weise und Zei­chen als die Wie­der­ge­burt von Gen­dun Drub auf und wurde post­hum zum 2. Dalai Lama erklärt. Viele Schü­ler des Ver­stor­be­nen waren über­zeugt, dass es sich bei die­sem aus­ser­ge­wöhn­li­chen Jun­gen um die Wie­der­ge­burt ihres Leh­rers han­deln musste. Auch ein Teil der Mön­che des Klos­ters Tashil­hunpo war über­zeugt, dass es sich bei die­sem Jun­gen um die Wie­der­ge­burt von Gen­dun Drub han­deln musste.

Lehrer-Schüler Ver­hält­nis

Zwi­schen dem 3. Dalai Lama Sonam Gyatso und dem Pan­chen Lama in Tashil­hunpo bestand noch kein enges Lehrer-Schüler-Verhältnis. Erst zwi­schen Yon­ten Gyatso, dem 4. Dalai Lama, und Pan­chen Lob­sang Cho­egyen begann die Tra­di­tion der gegen­sei­ti­gen reli­giö­sen Unter­wei­sung. Der zu jener Zeit amtie­rende Gan­den Tripa (Ober­haupt der Gelug) schlug dem in der Mon­go­lei gebo­re­nen Yon­ten Gyatso vor, sich nach Tashil­hunpo zu bege­ben und sich vom damals in ganz Tibet bekann­ten Gelehr­ten unter­wei­sen zu las­sen. Schliess­lich nahm Pan­chen Lob­sang Cho­egyen Yon­ten Gyatso das Mönchs­ge­lübde ab.

5. Dalai Lama und Pan­chen Lama Lob­sang Choegyen

In einer Zeit gros­ser poli­ti­scher Wir­ren kam der 5. Dalai Lama zur Welt. Pan­chen Lob­sang Cho­egyen, der ein sehr hohes Alter erreichte, lebte damals noch in Taschil­hunpo. Er ist heute als der 4. Pan­chen Lama bekannt, da drei tibe­ti­sche Gelehrte post­hum als seine Vor­ge­bur­ten erklärt wur­den. Mit ihm begann die eigent­li­che Inkar­na­ti­ons­reihe des Pan­chen Lama. Der 5. Dalai Lama, Nga­wang Lob­sang Gyatso, erhielt bereits im Alter von 18 Jah­ren seine ers­ten reli­giö­sen Unter­wei­sun­gen von Pan­chen Lob­sang Choegyen.Tibet stand zu jener Zeit völ­lig im Banne von hef­ti­gen Kämp­fen zwi­schen den Anhän­gern der Gelug und der Kagyud. Der der Kagyud-Schule ange­hö­rende König von Tsang, Karma Ten­kyong, war der grosse Gegen­spie­ler des 5. Dalai Lama. Er ver­suchte, die sich anbah­nende Vor­herr­schaft der Gelug in Tibet zu ver­hin­dern. Mit Hilfe der Mon­go­len gelang es dem “Gros­sen Fünf­ten” aber, die Vor­herr­schaft in Tibet zu sichern, und er ver­ei­nigte die Tibe­ter von Tat­schienlu im Osten bis Ladakh im Wes­ten. Er wurde damit zum ers­ten Dalai Lama, der sowohl reli­giö­ses wie auch poli­ti­sches Ober­haupt Tibets war.

Beginn der gegen­sei­ti­gen Anerkennung

Pan­chen Lob­sang Cho­egyen starb 1662 im hohen Alter von 93 Jah­ren. Seine Wie­der­ge­burt kam 1663 zur Welt und wurde vom 5. Dalai Lama bestä­tigt, womit die Tra­di­tion der gegen­sei­ti­gen Aner­ken­nung sei­nen Anfang nahm. Der 5. Pan­chen Lama, Lob­sang Yeshi, legte spä­ter auch sein Novizen-Gelübde beim Dalai Lama ab.20 Jahre nach dem Tod des Pan­chen Lob­sang Cho­egyen starb der 5. Dalai Lama. Der 6. Dalai Lama, Tsa­yang Gyatso, war ein lebens­lus­ti­ger jun­ger Mann und für sei­nen nicht mönchs­kon­for­men Lebens­wan­del bekannt. Er wurde von Pan­chen Lob­sang Cho­egyen nicht als Dalai Lama bestä­tigt, erhielt aber reli­giöse Unter­wei­sun­gen von Pan­chen Lob­sang Yeshi. Als Zei­chen des beson­de­ren Respekt­ver­hält­nis­ses zwi­schen die­sen bei­den Lamas muss auch die Tat­sa­che gedeu­tet wer­den, dass der 6. Dalai Lama eigens nach Tashil­hunpo reiste, um aus dem Mönchs­stand ent­las­sen zu wer­den und in den Lai­en­stand zu treten.

Beginn der gegen­sei­ti­gen Anerkennung

Pan­chen Lob­sang Cho­egyen starb 1662 im hohen Alter von 93 Jah­ren. Seine Wie­der­ge­burt kam 1663 zur Welt und wurde vom 5. Dalai Lama bestä­tigt, womit die Tra­di­tion der gegen­sei­ti­gen Aner­ken­nung sei­nen Anfang nahm. Der 5. Pan­chen Lama, Lob­sang Yeshi, legte spä­ter auch sein Novizen-Gelübde beim Dalai Lama ab.20 Jahre nach dem Tod des Pan­chen Lob­sang Cho­egyen starb der 5. Dalai Lama. Der 6. Dalai Lama, Tsa­yang Gyatso, war ein lebens­lus­ti­ger jun­ger Mann und für sei­nen nicht mönchs­kon­for­men Lebens­wan­del bekannt. Er wurde von Pan­chen Lob­sang Cho­egyen nicht als Dalai Lama bestä­tigt, erhielt aber reli­giöse Unter­wei­sun­gen von Pan­chen Lob­sang Yeshi. Als Zei­chen des beson­de­ren Respekt­ver­hält­nis­ses zwi­schen die­sen bei­den Lamas muss auch die Tat­sa­che gedeu­tet wer­den, dass der 6. Dalai Lama eigens nach Tashil­hunpo reiste, um aus dem Mönchs­stand ent­las­sen zu wer­den und in den Lai­en­stand zu treten.

7. Dalai Lama

Der 7. Dalai Lama, Kel­sang Gyatso, legte sein Mönchs­ge­lübde bei Pant­schen Lob­sang Yeshi ab. Er wurde von die­sem auch inten­siv in den reli­giö­sen Schrif­ten unter­wie­sen. Ihr Ver­hält­nis war von gros­sem gegen­sei­ti­gen Respekt geprägt. Pan­chen Lob­sang Yeshi starb im Jahr 1737. Im dar­auf­fol­gen­den Jahr wurde Pan­chen Pal­den Yeshi gebo­ren. Die­ser Pan­chen Lama legte sein Mönchs­ge­lübde beim 7. Dalai Lama ab. Von ihm erhielt er auch umfas­sende Unter­wei­sun­gen in die bud­dhis­ti­schen Sutren und tan­tri­sche Einweihungen.

Poli­ti­sche Instru­men­ta­li­sie­rung des Lehrer-Schüler Verhältnisses

Jam­phel Gyatso, die Wie­der­ge­burt des 7. Dalai Lama, wurde 1758 in der Tsang-Provinz gebo­ren und erhielt sei­nen Namen vom Pan­chen Pal­den Yeshi. Gemein­sam reis­ten sie nach Lhasa, wo Jam­phel Gyatso als der 8. Dalai Lama ein­ge­setzt wurde. Pan­chen Pal­den Yeshi wurde zu einem der wich­tigs­ten Leh­rer von Jam­phel Gyatso. Das hohe Anse­hen, das Pan­chen Pal­den Yeshi in Tibet genoss, machte ihn nicht nur für die Bri­ten, die ihn als Ver­mitt­ler in einem Kon­flikt mit Bhu­tan schätz­ten, son­dern auch für den chi­ne­si­schen Kai­ser­hof zu einer wich­ti­gen poli­ti­schen Figur. Er wurde 1780 vom chi­ne­si­schen Kai­ser Ch’ien-lung nach Jehol ein­ge­la­den. Am chi­ne­si­schen Kai­ser­hof stellte er aber wie­der­holt seine Loya­li­tät gegen­über der Regie­rung in Lhasa und dem Dalai Lama unter Beweis. Den­noch nahm in die­ser Periode die poli­ti­sche Instru­men­ta­li­sie­rung des im Grunde reli­giö­sen Lehrer-Schüler-Verhältnisses ihren Lauf. Die Rech­nung sah dabei ein­fach aus: Um in Tibet Ein­fluss zu gewin­nen, ist es von Nut­zen, neben dem Dalai Lama einen Riva­len, der unge­fähr die glei­chen Vor­aus­set­zun­gen mit­bringt, auf­zu­bauen. Eine sol­che Kon­stel­la­tion eröff­net dann alle Mög­lich­kei­ten der poli­ti­schen Einflussnahme.

Bod­dhi­satva Ava­lo­ke­tish­vara und Bud­dha Amitabha

Die Tibe­ter haben für die Bezie­hung zwi­schen dem Dalai Lama und dem Pan­chen Lama ver­schie­dene Erklä­run­gen und Bezeich­nun­gen. Folgt man dem vinaya sutra (buddh. Rechts­lehre) spricht man von einer Lehrer-Schüler-Beziehung. Eine all­ge­mei­nere bud­dhis­ti­sche Erklä­rung würde von “Freun­den der Tugend” (Sans­krit: kalien mitra) oder reli­giö­ser Freund­schaft spre­chen. Geht man vom Aspekt der reli­giö­sen Pra­xis aus, wird das Guru (geistl. Lehrer)-Adepten Ver­hält­nis von Bedeu­tung. Da der Dalai Lama als die Inkar­na­tion der Bod­dhi­satva Ava­lo­ke­tish­vara betrach­tet wurde, musste dem Pant­schen Lama fast zwangs­läu­fig die Stel­lung eines Bud­dha ein­ge­räumt werden.

Gol­dene Urne

Pan­chen Pal­den Yeshi starb 1780. In diese Zeit fällt auch der Ver­such des chi­ne­si­schen Kai­sers Ch’ien-lung, mit­tels einer gol­de­nen Urne und eines Los­ver­fah­rens Ein­fluss auf die Nach­fol­ge­re­ge­lung der Dalai Lama, Pan­chen Lama und ande­rer tibe­ti­scher Wür­den­trä­ger aus­zu­üben. Die chi­ne­si­schen Ambane, die die­ses Anlie­gen ihres Kai­sers in Lhasa durch­set­zen woll­ten, blie­ben aber vor­erst erfolglos.

9. Dalai Lama

Pant­schen Ten­pai Nyima, der Nach­fol­ger von Pan­chen Pal­den Yeshi, hatte den 9. Dalai Lama in den Novi­ze­n­stand ein­ge­führt. Die nach­fol­gen­den drei Dalai Lamas star­ben alle in jun­gem Alter, so dass sie keine inten­si­ven reli­giö­sen Bezie­hun­gen mit dem Pan­chen Lama pfle­gen konnten.

13. Dalai Lama

Erst mit dem 13. Dalai Lama, Thub­ten Gyatso, wurde die­ses Lehrer-Schüler-Verhältnis wie­der fort­ge­setzt. 1876, nach der Geburt des 13. Dalai Lama, bat die tibe­ti­sche Regie­rung den 8. Pant­schen Lama, Tenpa Wang­chuk, das Lang-lebe-Gebet für den 13. Dalai Lama zu ver­fas­sen. Pan­chen Tenpa Wang­chuk war ein aus­ser­ge­wöhn­li­cher spi­ri­tu­el­ler Meis­ter. Er liess einige Zeit ver­strei­chen, bis schon seine Die­ner­schaft ner­vös wurde. Eines Mor­gens stand er auf und liess sogleich einen Schrei­ber mit Schie­fer­ta­fel holen. Ohne sich zu kor­ri­gie­ren, dik­tierte er dem Schrei­ber ein aus­ser­ge­wöhn­lich schö­nes Gebet in voll­en­de­tem Versmass.Zu reli­giö­sen Unter­wei­sun­gen ist es zwi­schen dem 13. Dalai Lama und Pan­chen Tenpa Wangschuk aus Alters­grün­den nicht mehr gekom­men. Auch zwi­schen Pan­chen Cho­ekyi Nyima, dem Nach­fol­ger des 8. Pan­chen Lama, und dem 13. Dalai Lama ist es zu kei­ner spe­zi­el­len reli­giö­sen Lehr­tä­tig­keit gekom­men. Pan­chen Cho­ekyi Nyima wurde aber vom 13. Dalai Lama als Mönch ordiniert

Infolge eines Steu­er­streits zwi­schen Tashil­hunpo und der tibe­ti­schen Regie­rung in Lhasa, der schliess­lich zu einem Macht­kampf aus­ar­tete, ver­liess der 9. Pan­chen Lama 1923 Tibet und floh nach China. Das Ver­hält­nis zwi­schen den bei­den Lamas blieb aber wäh­rend der gan­zen Zeit freund­schaft­lich. Mit höchs­tem Respekt nannte der Pan­chen Lama den 13. Dalai Lama “mein Khen-chen Rin­po­che” (mein gros­ser Leh­rer). Umge­kehrt redete der 13. Dalai Lama ihn stets mit “Kün­sig Rin­po­che” (all­wis­sen­der Rin­po­che) an und bat ihn mehr­mals, aus sei­nem Exil in China und Amdo nach Tibet zurück­zu­keh­ren. Der 9. Pan­chen Lama starb am 1. Dezem­ber 1937 in Jey­kundo. Trotz sei­nes tra­gi­schen Schick­sals hat er sich nie öffent­lich gegen die tibe­ti­sche Regie­rung in Lhasa gewandt. Erst kürz­lich wurde bekannt, dass der 9. Pan­chen Lama der von Kewt­sang Rin­po­che ange­führ­ten Dele­ga­tion bei der Suche nach dem 14. Dalai Lama wich­tige Hil­fe­stel­lung geleis­tet hatte.

 9. und 10. Pan­chen Lama

Der Nach­fol­ger des 9. Pan­chen Lama wurde in Amdo gebo­ren. Über die Pro­bleme, die bei der Ein­set­zung von Cho­ekyi Nyima zum 10. Pan­chen Lama auf­tra­ten, ist schon sehr viel geschrie­ben wor­den. Auch die Umstände, die dazu führ­ten, dass er mit einer Eskorte der Kuo­m­ing­tang nach Tashil­hunpo gebracht wurde, sind in der ‘Poli­ti­cal History of Tibet’ von Shakabpa genau geschil­dert und sol­len hier des­halb nicht wie­der­holt wer​den​.Es war die über­trie­bene Loya­li­tät eini­ger Hof­leute, die zu den Span­nun­gen zwi­schen dem Dalai Lama und dem Pan­chen Lama führte. So kam es auch zu eini­gen häss­li­chen Sze­nen, als der Pan­chen Lama nach Lhasa kam und ihm der gebüh­rende Respekt ver­wei­gert wurde. Die Ver­stän­di­gung zwi­schen den bei­den Lamas, die wir Tibe­ter als “die Sonne und den Mond” Tibets bezeich­nen, hat aber nie ent­schei­dend dar­un­ter gelit­ten. Nach der Flucht des Dalai Lama wurde der Pan­chen Lama zu einem muti­gen Für­spre­cher für die Tibe­ter in Tibet. Für sei­nen Ein­satz büsste er viele Jahre im Gefängnis.

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